Kopenhagen/Nuuk - Ein verirrter US-Forscher hat drei Tage bei minus 40 Grad auf dem grönländischen Inlandseis überlebt. Wie der dänische Rundfunksender DR am Sonntag berichtete, war der Mann am Donnerstag von Kollegen seiner Arktis-Forschungsstation als vermisst gemeldet worden, als er von einer eintägigen Erkundungsfahrt auf seinem Motorschlitten nicht zurückkehrte.
Überwachungsflugzeuge von Dänemarks Luftwaffe fanden ihn nach mehreren vergeblichen Suchflügen erst am Samstagabend. Bei schlechtem Wetter und schlechten Sichtbedingungen rettete dem Amerikaner dabei ein schwaches Radarsignal das Leben, das von seinem Motorschlitten aufgefangen werden konnte.
Sofort ausgesandte Bergungsmannschaften fanden den trotz starker Unterkühlung noch gehenden Mann in einer Entfernung von dreieinhalb Kilometern von seinem Gefährt. Er wurde in ein Krankenhaus auf der halbautonom zu Dänemark gehörenden Polarinsel gebracht. Er werde das Unglück überleben, teilten die Behörden mit.
sto/dpa
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