Hamburg - Berlin ICE prallt auf Hirsch

Ein Wildunfall hat einen ICE außer Gefecht gesetzt. Der Zug fuhr auf der Strecke von Hamburg nach Berlin auf einen Hirsch. Das Tier war sofort tot - die Passagiere mussten auf einen Ersatzzug warten.


Pritzier - Die Kollision eines ICE mit einem Hirsch nahe Pritzier im Landkreis Ludwigslust hat am Dienstag auf der Bahnstrecke Hamburg-Berlin zu erheblichen Einschränkungen geführt. Durch die Wucht des Frontalaufpralls wurde der Zug derart beschädigt, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war, wie eine Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Rostock mitteilte.

Die Reisenden mussten in einen Ersatzzug umsteigen und konnten die Fahrt nach Berlin erst eineinhalb Stunden nach dem Unfall fortsetzen. Die Bahnstrecke war auf diesem Abschnitt zwischenzeitlich nur eingleisig befahrbar.

Fahrgäste und Zugpersonal blieben den Angaben zufolge unverletzt. Der Hirsch war sofort tot.

abl/ddp



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