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Himalaja: Erste tibetische Fluglinie geht an den Start

Tibet bekommt eine eigene Fluglinie. Die halbstaatliche Tibet Airlines wird in einem Jahr Verbindungen innerhalb der Region und in chinesische Städte aufnehmen. Der Himalaja-Staat wird damit noch besser erreichbar - was Kritikern Sorgen bereitet.

Lhasa: Tibet Airlines wird ab 2011 seinen Dienst aufnehmen Zur Großansicht
DPA

Lhasa: Tibet Airlines wird ab 2011 seinen Dienst aufnehmen

Peking - In China geht im kommenden Jahr die erste Fluglinie mit Sitz in der entlegenen Himalaja-Region Tibet an den Start. Das halbstaatliche Unternehmen Tibet Airlines will ab Mitte 2011 Verbindungen innerhalb Tibets sowie zwischen Tibets Hauptstadt Lhasa und anderen chinesischen Städten anbieten, wie die Zeitung "China Daily" am Dienstag berichtete. Die chinesischen Behörden gaben demnach im März ihre Zustimmung für die Fluglinie. Der Zeitung "China Business News" zufolge will die Fluglinie mit drei Flugzeugen starten.

Wegen wiederholter Unruhen und politischer Spannungen waren die Besucherzahlen in der Himalaja-Provinz in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Zeitweise ließen die chinesischen Behörden keine ausländischen Besucher in das Gebiet. Die Lokalregierung bemüht sich jedoch, wieder mehr Touristen nach Tibet zu locken. Die neuen Flugverbindungen könnten den Besuch in der abgelegenen Region deutlich erleichtern.

Die Regierung in Peking treibt die industrielle Erschließung Tibets zurzeit unter anderem mit dem Bau von sechs neuen Eisenbahnstrecken und des dann höchstgelegenen Flughafen der Welt in Nagqu voran. Kritiker fürchten, dass diese Entwicklung das Ökosystem der Region zerstört und der Zustrom von Han-Chinesen nach Tibet die buddhistische Kultur weiter bedroht. Schon die 2006 eröffnete Bahnstrecke nach Lhasa hatte erhebliche Auswirkungen auf das Leben der Tibeter in ihrer Hauptstadt.

China hat Tibet 1951 besetzt und sieht den Himalaja-Staat als Teil seines Staatsgebiets an. Am 10. März 1959 hatten die Tibeter einen Aufstand begonnen, der von China blutig niedergeschlagen wurde. Anlässlich des Jahrestages war es in Tibet vor zwei Jahren zu schweren Unruhen mit zahlreichen Toten gekommen.

abl/dpa

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1. Nicht besetzt
laosichuan 22.06.2010
Zitat von sysopTibet bekommt eine eigene Fluglinie. Die halbstaatliche Tibet Airlines wird in einem Jahr Verbindungen innerhalb der Region und in chinesische Städte aufnehmen. Der Himalaja-Staat wird damit noch besser erreichbar - was Kritikern Sorgen bereitet. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,702087,00.html
Nein, China hat Tibet 1951 nicht besetzt, auch wenn es im Spiegel immer wieder behauptet wird. Tibet gehört seit der Yuan-Dynastie im 13. Jahrhundert zu China. Nach der Revolution 1949-50 hat die chinesische Armee die von früheren chinesischen Regierungen verlassenen Posten wieder eingenommen. Den Details hat der damalige Dalai Lama sowie die lokale tibetische Regierung im Mai 1950 schriftlich zugestimmt. Ein bißchen im Internet surfen zeigt, daß alle Landkarten im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Tibet als Teil Chinas ausweisen.
2. Posten eingenommen
pekingent 22.06.2010
So also nennen Chinesen das Abschlachten von Zivilisten und Geistlichen. Und richtig, Tibet wurde nicht erst 1951 militärisch besetzt und unterdrückt, sondern schon ein paar Hundert Jahre früher, welches völkerrechtlich das 'Posten einnehmen' legitimert? Von Revolution kann wohl kaum die Rede sein, eher wohl ein Bürgerkrieg, der wohl den grössten Despoten und Menschenschlächter der letzten Hundert Jahre hervorgebracht hat. Warum bloß gehören speziell Liaoning, Shanghai und Nanjing derzeit nicht zu Japan? Hatten diese nicht ganz toll Posten bezogen und waren wirtschaftlich auch wesentlich erfolgreicher als die lokale Regierung, oder deren Nachfolger nach der 'Revolution'? Nein, da verlangen die Chinesen noch vollkommen unverständlich eine Entschulding für simples 'Posten beziehen'... Ja Sensibilität gegenüber Anderen war im Reich der Mitte niemals gelehrt worden.
3. China ist eine widerliche, imperiale Macht
dborrmann, 22.06.2010
Die Hanchinesen haben Tibet besetzt, zerstören die Ökologie des tibetischen Hochplateaus und versuchen die tibetische Kultur zu zerstören. Allerdings haben die Hanchinesen es nicht geschafft, den tibetischen Exodus zu stoppen. So entwicklet sich der tibetische Buddhismus mittlerweile munter in der ganzen Welt.
4. Totale Verblendung der KP
DoppelhirnRinde 22.06.2010
Zitat von laosichuanNein, China hat Tibet 1951 nicht besetzt, auch wenn es im Spiegel immer wieder behauptet wird. Tibet gehört seit der Yuan-Dynastie im 13. Jahrhundert zu China. Nach der Revolution 1949-50 hat die chinesische Armee die von früheren chinesischen Regierungen verlassenen Posten wieder eingenommen. Den Details hat der damalige Dalai Lama sowie die lokale tibetische Regierung im Mai 1950 schriftlich zugestimmt. Ein bißchen im Internet surfen zeigt, daß alle Landkarten im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Tibet als Teil Chinas ausweisen.
Selbst wenn es so waere, dass Tibet schon einmal chinesisch gewesen sein soll, so rechtfertigt das noch lange nicht die Ermordung von 1 Million Tibetern und die fast voellige Zerstoerung der tibetischen Kultur. Die Partei Chinas und die Regierenden sind widerliche, egoistische, arrogante, selbstherrliche und geistig voellig verblendete Getriebene ihrer eigenen Macht. Der ganze chinesische Staat ist das Resultat von Ausbeutung, Bestechung, Unterwerfung, Eroberung, Missachtung von Menschen und Natur. Die KP in China kann nur total verachtet und sollte international geaechtet werden.
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