Stunt am Wasserfall Niagara-Drahtseilakt soll 120.000 Zuschauer anlocken

Hochseil-Stunt als Touristenspektakel: Der Plan eines amerikanischen Künstlers, auf einem 550 Meter langen Seil die Niagarafälle zu überqueren, wird viele Schaulustige anlocken. Zähe Verhandlungen waren nötig, um die spektakuläre Aktion zu ermöglichen.

Horseshoe Falls: Hier steigt Nik Wallenda Mitte Juni aufs Hochseil
REUTERS

Horseshoe Falls: Hier steigt Nik Wallenda Mitte Juni aufs Hochseil


Whitehorse - Die Niagarafälle an der Grenze zwischen den USA und Kanada werden am 15. Juni 2012 zum Schauplatz eines spektakulären Hochseilaktes: Ab 19 Uhr wird der amerikanische Drahtseilkünstler Nik Wallenda die Fälle auf einem Seil von rund 550 Metern Länge überqueren.

Gespannt wird das Seil in etwa 60 Meter Höhe über den sogenannten Horseshoe Falls, dem berühmtesten Teil der Niagarafälle. "Wir erwarten zu dem Ereignis etwa 120.000 Besucher aus aller Welt", sagte Diane Helinski von der Tourismusbehörde der kanadischen Provinz Ontario auf der Reisemesse Go Media in Whitehorse. Außerdem würden Millionen Fernsehzuschauer das Spektakel verfolgen.

Die Niagarafälle sind einer der bekanntesten Touristenmagneten der Welt mit rund zwölf Millionen Besuchern im Jahr. Wallenda wäre der erste Drahtseilkünstler seit über 100 Jahren, dem eine Überquerung der Fälle auf dem Hochseil gelingt. Der 33-Jährige entstammt der Artistenfamilie Flying Wallendas, die von dem in Deutschland geborenen Karl Wallenda in den zwanziger Jahren begründet wurde und später auch in Amerika ihren Durchbruch schaffte.

Die kanadischen und amerikanischen Behörden haben den Stunt an den Fällen nach etwa einem Jahr Verhandlungen genehmigt. Bislang waren derartige Mutproben verboten.

sto/dpa



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dadanchali, 02.06.2012
1. nee
Zitat von sysopREUTERSHochseil-Stunt als Touristenspektakel: Der Plan eines amerikanischen Künstlers, auf einem 550 Meter langen Seil die Niagarafälle zu überqueren, wird viele Schaulustige anlocken. Zähe Verhandlungen waren nötig, um die spektakuläre Aktion zu ermöglichen. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,836419,00.html
120000 Zuschauer, mich würde interessieren wieviele denn kommen in Erwartung "ehrlich" entsetzt sein zu dürfen. Die 500 die wegen der Leistung kommen sollten auf einer Ehrentribühne platziert werden. Vieleicht ist meine Schätzung der nicht Unfallgierigen etwas hoch.
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