Griechische Urlaubsinsel Auf Hydra fallen Strom- und Wasserversorgung aus

Erst fiel der Strom aus, dann brach die Wasserversorgung zusammen: Die Insel Hydra südwestlich von Athen ist zurzeit von Tankschiffen der Marine abhängig. Hunderte Urlauber sind bereits abgereist.

Hafen von Hydra
imago/ ZUMA Press

Hafen von Hydra


Die bei Touristen beliebte griechische Ferieninsel Hydra ist am Montag den zweiten Tag in Folge ohne Wasser und Strom. Der Ärger für Urlauber und Anwohner hatte am frühen Sonntagmorgen begonnen, als der Defekt einer Elektrizitätsleitung einen großen Stromausfall verursachte. Anschließend brach auch die Wasserversorgung zusammen.

Im malerischen Hafen von Hydra herrschte in der Nacht zum Montag eine gespenstische Atmosphäre. Licht gab es nur aus Petroleum- oder Taschenlampen sowie Kerzen. Hunderte Urlauber seien abgereist, berichteten Hoteliers. Tiefgekühlte Lebensmittel und Eis seien aufgetaut, frische Fische müssen weggeworfen werden, hieß es.

"Ein Wasserversorgungsschiff der griechischen Marine ist in der Nacht gekommen. Heute erwarten wir auch zwei Generatoren", sagte der Bürgermeister der Insel, Giorgos Koukoudakis, am Montagmorgen im griechischen Rundfunk. Er äußerte die Hoffnung, dass das Problem in den nächsten Stunden behoben werden könnte.

Wo genau das Problem im Elektrizitätsnetz liegt, ist nach Angaben des Stromverteilers noch unklar. Die Insel wird vom Festland mit einem Kabel auf dem Meeresboden mit Strom versorgt. Hier wird das Problem vermutet.

Hydra liegt etwa 65 Kilometer südlich von Piräus und knapp sieben Kilometer vor der Ostküste der Halbinsel Peloponnes. Die Insel ist eines der beliebtesten Urlaubsziele Griechenlands. Erst am Mittwoch hatte ein Stromausfall für drei Stunden Teile Athens lahmgelegt.

abl/dpa



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