Hamburg-München Bahn startet Probebetrieb des neuen ICE 4

Nicht wundern, wenn es demnächst ein bisschen anders aussieht im ICE! Zwei Züge der neuen Generation sind nun im Probebetrieb unterwegs - der erste ICE 4 fuhr bereits von Hamburg nach München.

ICE-Züge der dritten und vierten Generation
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ICE-Züge der dritten und vierten Generation


Bunte Lichter in den Waggons, ergonomischere Sitze und Stellplätze für Fahrräder: Die Bahn verspricht ihren Kunden allerlei Neuerungen in der vierten ICE-Generation. Von diesen können sich Reisende nun selbst überzeugen - sofern sie ein Ticket für die entsprechende Verbindung haben. Mehr als sechs Wochen nach der Präsentation des ICE 4 in Berlin hat die Bahn den mehrmonatigen Probebetrieb gestartet.

Seit heute fahren zwei Hochgeschwindigkeitszüge der neuen Generation auf regulären Strecken, wie die Deutsche Bahn im Kurznachrichtendienst Twitter schrieb. Der erste der beiden ICE ist nach Angaben einer Bahnsprecherin am frühen Morgen von Hamburg in Richtung München gestartet.

Einen genauen Plan, wann und wo die ICE-4-Züge fahren, gebe es noch nicht, schreibt die Bahn. Man könne nicht sicherstellen, dass sie immer auf denselben Verbindungen eingesetzt werden, heißt es in einem Tweet.

Der ICE 4 soll ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 nach und nach die ICE-1- und ICE-2-Flotten ersetzen. Der Testbetrieb soll die Zuverlässigkeit der Technik testen und helfen, "Kinderkrankheiten" noch rechtzeitig abzustellen.

Der zwölfteilige Zug ist fast 350 Meter lang und hat 830 Sitzplätze. Die Wagen sind mit Panoramafenstern ausgestattet. Zum ersten Mal können Fahrgäste ihr Rad mitnehmen.

Die wichtigsten Neuerungen des ICE 4 sehen Sie in dieser Fotostrecke:

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17  Bilder
Deutsche Bahn: So sieht es aus im ICE 4

jus/dpa

insgesamt 18 Beiträge
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vantast64 31.10.2016
1. Immer wieder neu: die alte Wagenkupplung,
die wie beim Unglück von Eschede zuläßt, daß die Wagen,Wagenteile kreuz & quer durcheinanderwirbeln und mehr Opfer erzeugen, als bei einer stabilen Verbindung zwischen den Wagen, die das Ganze bei einem Unfall zusammenhalten würden. Leider etwas teurer und umständlicher, deshalb abgelehnt, es gibt wohl Wichtigeres, wie bequeme Sitze und WLAN.
Stäffelesrutscher 31.10.2016
2.
Man beachte die Position der Fahrradhalterungen und die direkt daneben angebrachte mistige Gangtür. Wenn da Räder drinstehen, kommt kein Mensch mehr durch. Murks ab Reißbrett.
maartenk. 31.10.2016
3. @
Meinen Sie im Ernst man könnte so einen Zug konstruieren? Ein ICE hat je nach Konfiguration und Bauart eine Länge von 130 bis 400 Metern. Vielleicht würde es funktionieren wenn sie eine schnurgerade Strecke von Hamburg nach München bauen würden. Aber selbst dann gibt es keine hundertprozentige Sicherheit, weil es noch andere Möglichkeiten gibt, die zu einem Zugunglück führen könnten. Und was möchten sie für stabile Wagenübergänge einbauen? Die selbst einen 200 km/h schnellen Zug im Falle einer Entgleisung zusammenhalten? Sie wissen nicht welche Kräfte da wirken. Sicherlich hätten solche Verbindungen, wenn man sie denn konstruieren könnte, auch die vorderen Wagen des Zuges entgleisen lassen, es wäre noch viel schlimmer ausgegangen. Sie haben auch nicht die Unfallursache bei dem Unfall von Eschede begriffen. Diese bereiften Räder wurden bei allen ICE-Zügen gegen Monoblockräder ausgetauscht. Solch ein Unfall kann sich also nicht wiederholen. Ungeachtet dessen ist es viel, viel sicherer mit Bahn oder Flugzeug zu reisen als mit dem Auto.
Ge-spiegelt 31.10.2016
4. TGV fährt 320 und hat sicherere Drehgestelle
Aber gut, dass es WLAN gibt, 8 Fahrrad Plätze, mehr Gepäckraum. .. Ich würde aber die 8 Fahrrad Plätze variabel gestalten und in der Hochsaison ein paar Sitzreihen umwandeln.
thrust26 31.10.2016
5. Und ich...
...würde es genau umgekehrt machen und in der Hochsaison mehr Fahrradplätze anbieten.
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