Bahn: ICE-Strecke Berlin-Hannover bleibt auf unbestimmte Zeit gesperrt

Auf der ICE-Strecke zwischen Berlin und Hannover geht zurzeit gar nichts - und das wird auch erst mal so bleiben. Die Bahn kann die Sperrung nicht aufheben, weil Gleise teils noch unter Wasser stehen. Wann die Folgen der Flut behoben werden können, ist noch unklar.

Stendal/Leipzig - Schlechte Nachrichten für Pendler: Die vom Elbehochwasser stark beschädigte Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-Stendal-Hannover bleibt auf unbestimmte Zeit gesperrt. Eine Bahn-Sprecherin in Leipzig bestätigte einen entsprechenden Bericht des Hessischen Radiosenders HR-Info.

Sie sagte, das Elbwasser stehe örtlich noch immer an den Gleisen. Erst wenn es sich komplett zurückgezogen habe, könnten Schaden und Reparaturbedarf ermittelt werden. Es stehe aber außer Frage, dass die Strecke wieder hergestellt wird.

Der ursprünglich bis 19. Juli eingesetzte Interimsfahrplan werde bis zum 28. Juli verlängert. Die ICE-Züge zwischen Berlin und Hannover und weiter ins Ruhrgebiet fahren seit dem Hochwasser Anfang Juni über Magdeburg und Braunschweig. Reisende müssen mit einer längeren Fahrzeit von 60 bis 70 Minuten rechnen.

Am Dienstag will die Bahn ihre Pläne für die kommenden Monate auf der Strecke Berlin-Hannover bekanntgeben.

jus/dpa

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1. Na nu...
mene9999 08.07.2013
...die Prognosen der Bahn werden realitätsnäher? Ein offener Termin? Das klingt ja wie 'realitistische Einschätzung der Lage' ... wer will das denn?
2. Hat alles sein Gutes
lini71 08.07.2013
Zitat von sysopAuf der ICE-Strecke zwischen Berlin und Hannover geht zurzeit gar nichts - und das wird auch erst mal so bleiben. Die Bahn kann die Sperrung nicht aufheben, weil Gleise teils noch unter Wasser stehen. Wann die Folgen der Flut behoben werden können, ist noch unklar. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/ice-strecke-berlin-hannover-auf-unbestimmte-zeit-gesperrt-a-910017.html
Dafür kann man jetz aus Braunschweif direkt in den Ruhrpott fahren und es gibt sogar eine ICE nach Hannover :-)
3. Grrrr
quark@mailinator.com 08.07.2013
"Reisende müssen mit einer längeren Fahrzeit von 60 bis 70 Minuten rechnen." Auf Deutsch lautet der gewünschte Satz: "Reisende müssen mit einer um 60 bis 70 Minuten längeren Fahrzeit rechnen." Das kann doch nicht so schwer sein :-(.
4. Lol
tweet4fun 09.07.2013
Zitat von quark@mailinator.com"Reisende müssen mit einer längeren Fahrzeit von 60 bis 70 Minuten rechnen." Auf Deutsch lautet der gewünschte Satz: "Reisende müssen mit einer um 60 bis 70 Minuten längeren Fahrzeit rechnen." Das kann doch nicht so schwer sein :-(.
is cool alder. habs auch so kapiert. wern sowiso drei std draus ey.
5. Sparprogramm auf Kosten der Pendler
Pendler 06.09.2013
Seit Monaten werden die Pendler hingehalten. Immer wierder auf unvermeidlicher Sperrung hingewiesen. Leider auf Kosten der Pendler. Der Angebotene Ersatzverkehr ist nicht durchdacht recht unbefriedigend. Die Entschädigung für Bahncard 100 Kunden ein Witz. Ich kenne keinen Konkreten Plan der Bahn den Schäden entgegenzuwirken. Zeit scheint hier keine Rolle zu spielen. Es ist wohl einfacher einfach den Fahrplanwechsel abzuwarten als die Strecke vorher frei zu geben. Aus meiner Sicht wird es wohl mal Zeit für einen Wechsel an der Spitze der Bahn. Der Kunde ist in den letzten Jahren absolut aus dem Fokus der Bahn gerutscht.....
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Logistik-Riese: Wichtige Fakten über die Bahn

Deutsche Bahn
Der Konzern
Mit einem Umsatz von 39,3 Milliarden Euro und weltweit 285.000 Mitarbeitern ist die Deutsche Bahn einer der größten Konzerne des Landes. 2012 machte die Bahn einen Gewinn von 1,5 Milliarden Euro. Jedes Jahr transportiert die Bahn weltweit fast zwei Milliarden Reisende im Fern- und Nahverkehr.
Die Geschäftsfelder
Die Deutsche Bahn bietet neben dem Personenverkehr auch andere Transport- und Logistikdienstleistungen (DB Schenker) an. Gut ein Drittel des Umsatzes erzielt das Unternehmen mit dem Fern- und Nahverkehr und dem Betrieb von Bussen im Stadtverkehr. Der Bereich DB Schenker, in dem unter anderem der Schiengüterverkehr gebündelt ist, trägt rund die Hälfte zum Gesamtumsatz bei.
Der Chef
Rüdiger Grube ist seit Mai 2009 Chef der Deutschen Bahn. Der Top-Manager hat sich von der Hauptschule über eine Berufsausbildung und ein Studium bis an die Spitze des Logistikkonzerns hochgearbeitet. Vor seinem Wechsel zum Staatsunternehmen war er im Vorstand des Autobauers Daimler für die Konzernentwicklung zuständig. Davor arbeitete Grube mehrere Jahre bei der Daimler-Benz Aerospace (DASA), die später im Luft- und Raumfahrtkonzern EADS aufging.