Hamburg - Der Eröffnungstermin der Hamburger Elbphilharmonie liegt in weiter Ferne, aber im Miniatur-Wunderland im Hafen der Hansestadt können Besucher bald das spektakuläre Konzerthaus bewundern. Am Mittwoch legten Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) und Generalintendant Christoph Lieben-Seutter den Grundstein für eine Mini-Elbphilharmonie in der größten Modelleisenbahnanlage der Welt. Zusammen mit dem Gründer des Miniatur-Wunderlandes, Frederik Braun, deponierten sie einen Taktstock in einem Fundament aus Bausteinen.
Bis zum Frühjahr kommenden Jahres soll im Miniatur-Wunderland ein 1:130-Modell des Konzerthauses entstehen, das in der Realität nicht vor 2015 fertig werden wird. Das Abbild der Elbphilharmonie wird 82 Zentimeter hoch und bis zu 96 Zentimeter lang werden. Den Modellbauern zufolge wird es rund 200.000 Euro kosten.
In der Realität wird das Konzerthaus nach Bauverzögerung und Kostenexplosion deutlich mehr kosten, als einst kalkuliert. Ursprünglich waren 77 Millionen Euro veranschlagt, die Elbphilharmonie sollte im Jahr 2010 fertig sein. Mittlerweile liegen die Kosten für den Steuerzahler bei mindestens 323 Millionen Euro.
Wegen eines Streits zwischen der Stadt und dem Baukonzern Hochtief waren die Arbeiten an der Elbphilharmonie im November 2011 zum Stillstand gekommen - und erst im Juli 2012 wieder aufgenommen worden.
jus/dpa/dapd
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