Die schönsten Frauen liegen in seinen Armen, die schnellsten Autos stehen in seiner Garage - und außerdem jettet er kreuz und quer durch die Welt, um Verbrecher an ungewöhnlichen Orten aufzustöbern. Der 1953 von Ian Fleming erfundene Kult-Agent James Bond hat Fans in der ganzen Welt - manche von ihnen reisen sogar Tausende Kilometer weit, um legendäre Filmschauplätze zu besichtigen.
Zum Beispiel in die Karibik. Der erste James Bond alias Sean Connery jagte 1963 Dr. No, dabei führte ihn seine Reise unter anderem nach Jamaika. In Kingston beginnt die Suche nach dem Bösewicht, und am Strand Laughing Waters steigt das Bond-Girl Honey alias Ursula Andress im Bikini aus den Fluten.
Wer diesem James Bond heute nahe kommen will, der steigt im Luxusresort "Goldeneye" ab, etwa 30 Minuten östlich von Ocho Rios gelegen. In dem Haus wohnte einst Ian Fleming, Erfinder des britischen Agenten 007. Im "Goldeneye" schrieb der Schriftsteller 14 seiner Bücher; prominente Persönlichkeiten wie Errol Flynn und Elizabeth Taylor zählten zu seinen Gästen. Heute werden das Haus sowie weitere Villen und Strandhütten vermietet.
Als Sean Connery "Liebesgrüße aus Moskau" schickte, entführte James Bond seine Zuschauer nach Istanbul. Unter der größten Kuppel der Welt - in der Hagia Sophia - wird ein Agent getötet. Einst versammelten sich Christen in dem gewaltigen Gotteshaus, das auf den Namen "Göttliche Weisheit" geweiht wurde. Nach der Eroberung Konstantinopels wurde die Hagia Sophia in eine Moschee umgewandelt und schließlich 1934 als Museum wiedereröffnet. Seit jeher zieht das spektakuläre Bauwerk Besucher aus aller Welt an. Schon während der Dreharbeiten musste die Crew wegen eines plötzlichen Besucheransturms ihre Arbeit unterbrechen.
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