Japan Bär verletzt neun Menschen an Raststätte

Attacke auf dem Busparkplatz: Ein 1,3 Meter großer Bär hat in einem japanischen Gebirgsort mehrere Menschen verletzt. In einem Souvenirshop konnte das Tier schließlich erschossen werden.


Tokio - Ein Asiatischer Schwarzbär hat in einer bei Touristen beliebten Bergregion nordwestlich von Tokio neun Menschen angriffen und verletzt. Nach japanischen Medienberichten erlitten vier Menschen schwere Verletzungen. Der rund 1,30 Meter große Kragenbär (Ursus thibetanus) wurde später von Jägern erschossen.

Polizei und Augenzeugen berichteten, der Bär habe an der in rund 2700 Meter Höhe gelegenen Busstation in der Präfektur Gifu die Menschen aus noch ungeklärter Ursache attackiert.

Das Raubtier sei dann in die Busstation gelaufen und schließlich von Angestellten in einem Souvenirgeschäft blockiert worden. Nach Expertenmeinung ist es ungewöhnlich, dass ein Bär so viele Menschen angreift. Möglicherweise sei das Tier in Panik geraten.

Kragenbären sind Allesfresser: Sie ernähren sich überwiegend von Früchten, Keimlingen und Knollen. Die Tiere gehen aber auch an Aas, Eier oder Jungvögel.

sto/AP



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