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Neuer Passagierjet "made in Japan": Jungfernflug geglückt

Er verbraucht wenig und gilt als sehr sicher: Zum ersten Mal seit Jahrzehnten haben die Japaner wieder ein Passagierflugzeug entwickelt - nun hob der MRJ nach jahrelanger Entwicklung ab.

Mitsubishi Regional Jet: Japans neues Passagierflugzeug Fotos
EPA / MITSUBISHI AIRCRAFT CORP / DPA

Anfang der Monats stellten die Chinesen ihr erstes selbst entwickeltes Passagierflugzeug C919 vor, nun hat auch der erste, seit Jahrzehnten in Japan hergestellte Passagierjet seinen ersten Jungfernflug absolviert. Der zweimotorige Mitsubishi Regional Jet (MRJ) ist 35 Meter lang, hat Platz für 70 bis 90 Fluggäste und markiert einen Neubeginn für die Luftfahrtindustrie der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt.

Seit dem Zweiten Weltkrieg und dem anschließenden vorübergehenden Verbot zum Bau eigener Flugzeuge war die Propellermaschine YS-11 das einzige Passagierflugzeug "Made in Japan". Nachdem dessen Fertigung 1973 eingestellt wurde, beschränkte sich die japanische Luftfahrtindustrie auf die Rolle als Teilezulieferer für ausländische Hersteller wie Boeing und Airbus.

Vorteile des neuen Fliegers von Mitsubishi Heavy Industries gegenüber der kanadischen und brasilianischen Konkurrenz auf dem Markt für kleinere Flugzeuge sehen Experten vor allem in dem niedrigen Treibstoffverbrauch, und sie loben die hohe Sicherheit.

Ob sich der neue japanische Flieger erfolgreich durchsetzen kann, hängt nach Ansicht von Branchenexperten entscheidend von der ausländischen Nachfrage ab. Der Konzern hat bereits 407 Bestellungen aus dem In- und Ausland.

ele/dpa

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insgesamt 13 Beiträge
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1. Made in Japan
amdorf 11.11.2015
Ich glaube hier wird den Kunden sehr gute Qualität angeboten. Ein Airbus komplett in Deutschland hergestellt würde auch mehr Geld bringen.
2. Was fuer ein merkwuerdiger Artikel,
hdudeck 11.11.2015
die Ueberschrift (Junfernflug geglueck) steht im Wiederspruch zum Text, in der die hohe Sicherheit des Flugzeugs gepriesen wird. Wobei nicht beschrieben wird, worin diese (auch gegenueber anderen Flugzeugen) begruendet sein soll. Normalerweise werden heute "Jungfernfluege" nur durchgefuehrt, wenn man kein Glueck mehr braucht, meint, wenn der Hersteller sicher ist, das er erfolgreich sein wird. Der ganze Artikel ist sehr duerre, keine Angaben ueber Zielmarkt, keine ueber eventuell schon verkaufte Flugzeuge. Wir erfahren allerdings, das die Entwicklung jahrelang gedauert hat. Ich dachte, das es eher Jahrzehnte dauert, um ein neues Flugzeug zu entwickeln (A380/Dreamliner). So wie es im Artikel dargestellt, klingt es eher negativ. Auch die Angabe, das er weniger verbraucht ist schwammig - gegenueber welchen Flugzeugen verbraucht es weniger, welche Triebwerke von welchem Hersteller werden angeboten? Oder wurden diese vom gleichen Hersteller selber entwickelt? Wir werden hier mal wieder pauschal informiert, ohne Hintergruende, ohne Details.
3.
yast2000 11.11.2015
Zitat von amdorfIch glaube hier wird den Kunden sehr gute Qualität angeboten. Ein Airbus komplett in Deutschland hergestellt würde auch mehr Geld bringen.
Ja, aber die deutschen Turbinen würden durch die Abgas-Prüfung fallen, so bald der Jet den Hangar verlassen hat...
4.
quark2@mailinator.com 11.11.2015
Schön. Freut mich für Japan. Diese Megakonzentration in den Händen von nur 2 Konzernen war mir eh suspekt. hoffentlich kommt Suchoi nochmal dazu, von Illiuschin und Tupolev oder Jakowlew hört man ja nix mehr, aber so ganz ohne dortige Flugzeuge ist es langweilig :-). Ach ja, Bombardier sollte sich endlich umbenennen :-) :-) ...
5. Warum
rudi_1957 11.11.2015
sollte sich gerade Bombardier umbenennen? Boeing, Sukhoi, Iljuschin, Tupolev und Yakovlev heißen doch auch nach ihren Gründervätern. :))
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