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Flug-Stunt in Japan: Jetman Yves Rossy umrundet den Gipfel des Fuji

Zwei Flügel auf dem Rücken und vier Triebwerke: Mehr braucht es nicht, um mit 300 Sachen um den höchsten Berg Japans zu fliegen. Der Jetwing-Pilot Yves Rossy hat mehrere Runden um den Fuji gedreht. Ein schwindelerregender Ausflug.

Jetman Yves Rossy: Mit 300 km/h um den Gipfel des Fuji Fotos
AP

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Er hat den Ärmelkanal überquert und den Grand Canyon überflogen - jetzt war der Fuji an der Reihe. Der Schweizer Pilot und Erfinder Yves Rossy - auch bekannt als Jetman - wählte den höchsten Berg Japans für seine jüngste Flugaktion. In 3600 Metern Höhe sprang er aus einem Helikopter, um den Gipfel mit seinem Jetwing zu umrunden.

Das Fluggerät, zwei ausklappbare Flügel aus einem Carbon-Kevlar-Gewebe, steuert der 54-Jährige mit seinem Körper. Die Konstruktion mit den vier kleinen Triebwerken hat Rossy selbst entwickelt. Zwei Jahre tüftelte er an der Technik. Für die Landung braucht er einen Fallschirm. Innerhalb einer Woche schaffte er bei mehreren Absprüngen insgesamt neun Umrundungen des Fuji. Zehn Minuten blieb er dabei jeweils in der Luft.

Rossy, der hauptberuflich als Pilot bei der Fluggesellschaft Swiss arbeitet, hat Ingenieurswissenschaften studiert. Gescheitert ist er 2009 bei dem Versuch, von Spanien aus nach Marokko zu fliegen. Er verflog sich in den Wolken und landete im Wasser - unverletzt.

bon

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1. Gibt es schon Wetteinsätze?
Gluehweintrinker 06.11.2013
Wer solche Dinge tut, tut diese meistens nicht sehr lange. Schauen wir mal, wie lange es noch dauert, bis wir eine "erschütternde Meldung" in den Medien finden. Dann werden wieder alle betroffen sein und herumanalysieren, was wohl schiefgelaufen sein könnte. Dabei ist es schon jetzt klar, was schieflaufen wird: es wird ein zu hohes Risiko sein.
2. Das Leben ist tödlich, immer!
Hugh 06.11.2013
Zitat von GluehweintrinkerWer solche Dinge tut, tut diese meistens nicht sehr lange. Schauen wir mal, wie lange es noch dauert, bis wir eine "erschütternde Meldung" in den Medien finden. Dann werden wieder alle betroffen sein und herumanalysieren, was wohl schiefgelaufen sein könnte. Dabei ist es schon jetzt klar, was schieflaufen wird: es wird ein zu hohes Risiko sein.
Nun, mit solchen Dingern wird schon seit etwas mehr als zwanzig Jahren geflogen. (wenn auch nicht jeder dieser Flieger ein so guter Selbstvermarkter wie Rossy, der das Gerät nicht erfunden, nur weiterentwickelt hat, ist) Von Toten oder auch nur Verletzten hat man bisher nicht gehört. Und glauben Sie mir, davon hätten wir gehört, und wenn es nur ein Knöchelbruch gewesen wäre, wie bei der Surferin, die seit Tagen in der Presse ist, oh ja. Rossy selbst fliegt auch schon seit Jahrzehnten. Erst als Kampfpilot, jetzt als Kapitän einen Airbus und seit Jahren als Jetman.. Vielleicht könnten Sie mal erklären welches "hohe" Risiko man bei solchen Flügen eingeht? Und wie lang für Sie "nicht sehr lange" ist. Das Leben ist für jeden tödlich. Er hat aber wenigstens Spaß gehabt und nicht Sauertöpfisch gedacht.
3. Neidisch?
OvB 06.11.2013
Wieso ruft jede spektakuläre Aktion die Spaßbremsen und Bedenkenträger auf den Plan? Der Mann ist Pilot und weiß was er tut. Und er hat einen Fallschirm. Er startet in über 3000m Höhe, das heißt wenn etwas schiefgeht, hat er eine Minute Zeit, das Ding wegzuschmeißen und den Fallschirm zu öffnen. Die Hausfrau, die im 4. Stock die Fenster putzt, ist dagegen nach einer Sekunde tot, wenn sie rauspurzelt. "Extrem"-Sportler als Selbstmörder darzustellen, ist ziemlich undifferenziert und verharmlost wirklich gefährliche Dinge (ganz vorne wahrscheinlich Rauchen, Fettsein und über-die-Straße-gehen-ohne-zu-gucken).
4. Unterschied
skeptiker53 06.11.2013
Zitat von GluehweintrinkerWer solche Dinge tut, tut diese meistens nicht sehr lange. Schauen wir mal, wie lange es noch dauert, bis wir eine "erschütternde Meldung" in den Medien finden. Dann werden wieder alle betroffen sein und herumanalysieren, was wohl schiefgelaufen sein könnte. Dabei ist es schon jetzt klar, was schieflaufen wird: es wird ein zu hohes Risiko sein.
Ich kann Ihre Bedenken verstehen, aber bitte doch drum den Unterschied zu beachten zwischen was Yves Rossy hier tut, und was als "Proximity Wingsuit Flying" berüchtigt geworden ist (= entlang Berghänge fliegen mittels Wingsuit). Solange man aus (hochfliegenden) Flugzeuge abspringt und großen Abstand zum Berg oder Boden hält, ist die Sache durchaus kontrollierbar.
5. Völlig blöde Aussagen
celles 06.11.2013
Ich verstehe auch nicht warum es hier so negativ dargestellt wird! Bin auch wingsuit Flieger und ich liebe es das Gefühl der Freiheit. Wir basejumpen sind eine Gemeinschaft die halt ein wenig anders leben.... Trotzallem ist uns unser eigenes leben viel Wert... Wer dieses Gefühl nicht kennt, sollte einfach ruhig sein;)
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