Kaltes Wetter Alpen-Skiorte starten früh in die Wintersaison

Raus aus dem Schrank mit der Skiausrüstung: Viele Skigebiete der Alpen starten dieses Jahr besonders früh in die Wintersportsaison. Und das nicht nur in Gletschergebieten - auch an der Zugspitze fahren schon die meisten Lifte.

Simon Oberleitner / Kitzbüheler Alpen

Planegg - In diesem Jahr haben viele Skigebiete in den Alpen schon früh ihre Pisten geöffnet - und zwar nicht nur auf dem Gletscher. In Kitzbühel in Tirol zum Beispiel hat die Resterhöhe auf knapp 2000 Metern Höhe bereits die Lifte gestartet - wenn auch vorerst nur an den Wochenenden, wie Kitzbühel Tourismus mitteilt. Der Grund für den frühen Start der Skisaison ist einfach: "Wir haben momentan das große Glück, dass es kalt war und viel geschneit hat in den Bergen", sagt Andreas König vom Deutschen Ski-Verband (DSV) in Planegg.

Normalerweise öffneten hoch gelegene Skigebiete wie Ischgl, St. Anton oder Obergurgl in Tirol Mitte bis Ende November. Auf der Zugspitze in Oberbayern laufen mittlerweile sechs von neun Liften die ganze Woche über, drei Viertel der Pisten sind befahrbar.

In der Schweiz haben nach Angaben der regionalen Tourismusverbände bisher fünf Gletscherskigebiete geöffnet, darunter Zermatt, Gstaad und Saas-Fee. In Österreich können Skifahrer außer in den Gletschergebieten und in Kitzbühel zum Beispiel auch in Schladming auf der Planai und auf der Turracher Höhe schon im Neuschnee carven.

sto/dpa



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