Kambodscha: Hubschrauber retten Touristen vor Überschwemmungen bei Angkor
Hilfsaktion nach heftigen Regenfällen: Mit mehreren Helikoptern mussten fast 200 Touristen aus einer Tempelanlage in der Nähe von Angkor Wat in Kambodscha gerettet werden. Auch Deutsche waren betroffen.
Wegen flutartiger Überschwemmungen in der Nähe der Angkor-Tempelanlage sind am Donnerstag deutsche und andere Touristen mit dem Hubschrauber in Sicherheit gebracht worden. Wie die Behörden mitteilten, flogen drei Hubschrauber die insgesamt fast 200 Touristen aus dem Gefahrengebiet beim Banteay-Srei-Tempel.
Dort hatte 16 Stunden anhaltender heftiger Regen die Zufahrtstraße überschwemmt. Nach Angaben des Distriktgouverneurs Moeung Vuthy gehörten zu den Betroffenen neben einheimischen und deutschen Touristen auch Briten, Chinesen, Südkoreaner und US-Bürger.
Die im Dschungel gelegene weltberühmte Tempelanlage ist die Haupttouristenattraktion des südostasiatischen Landes. Angkor war vom 9. bis 15. Jahrhundert Sitz der verschiedenen Hauptstädte des Khmer-Reiches und wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Zu der Anlage, die sich über 800 Quadratkilometer erstreckt, gehören fast 1200 Tempel.
sto/AFP
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