Kanadas Seen, Flüsse und Küsten Alles fließt

Lake Louise liegt still da, der Kicking Horse River rauscht umso gewaltiger durch die Wälder. Der Fotograf Berthold Steinhilber hat Kanada porträtiert - und die Kraft des Wassers. Hier sind die Bilder.


Sie ruhen, rauschen, strömen, tröpfeln, branden - die Seen, Flüsse, Wasserfälle und Wellen Kanadas. Eine Wasserfläche von zusammengenommen 891.163 Quadratkilometern bedeckt das zweitgrößte Land der Erde, fast ein Zehntel der Gesamtfläche. 243.042 Kilometer lang ist die Küstenlinie, sie ist die längste der Welt. Das Thema Wasser drängt sich also auf, wenn man Kanada fotografisch porträtieren möchte.

Der deutsche Fotograf Berthold Steinhilber, 46, ist in die kanadischen Nationalparks gereist - Banff, Jasper und Yoho - und an den Pazifik. Seine Bilder erhalten ihre fast meditative Stimmung durch lange Belichtungszeiten. Der Barkley Sound auf Vancouver Island wirkt wie von einem Nebel bedeckt, der Takakkaw-Wasserfall in British Columbia wie eine abstürzende Wolke - wie die Fotostrecke zeigt.

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insgesamt 10 Beiträge
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HansCh 27.10.2014
1. Die Blaue Gumpe, ...
... dachte ich zuerst, bis ich las, das es sich bei einem der Bilder um das des Lake Louise handelt. Ja, auch unsere europäischen Alpen sind schön, und liegen so nah. (Blaue Gumpe in Reintal (=Partnachtal) bei Garmisch Partenkirchen.)
auweia 27.10.2014
2. 243.042 Kilometer Küstenlinie
Hmm... Gibt es da eigentlich einen allgemeingültigen Maßstab? Je nachdem wie fein granuliert ich messe - etwa um jeden einzelnen Stein an der Wasserlinie herum - komme ich doch auf ganz andere Werte...
lauterteufel 27.10.2014
3. Ich auch!
Ich bin da auch hingereist und ich muss sagen - der Fotograf braucht einen besseren guide. Er hat alles aus dem Kanada Reiseführer abgehakt, und dabei vergessen die wirklich beeindruckenden Sachen anzuschauen, die man leider nicht US-Style über geteerte Zufahrten für 30ft motorhomes erreichen kann und wo man evtl. Mehr als 200 Schritte laufen muss...
ka117 27.10.2014
4. Lange Belichtungszeiten.
Durch die langen Belichtungszeiten, sieht das sich bewegende Wasser (Wasserfälle, Flüße, Meer) immer so uneecht und unrealistisch. Das ist mir schon zu viel des Guten.
rstb 27.10.2014
5. Wo bleibt der Reiz der Bilder ?
Entweder liegt`s an der Auswahl der Fotos , oder am schlechten Wetter. Die gezeigten Fotos sind Urlauber-Bilder- mehr nicht. Der Reiz der fotografierten Orte - kenne alle Locations - ist schon bei Sonnenschein - ohne jede photoshop-Bearbeitung - grandios abzulichten. Diese Bilder strahlen nicht mal den Reiz des schlechten Wetters aus. Sorry.
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