Fort Lauderdale - Einigen Angestellten der US-Fluggesellschaft JetBlue am Airport in Fort Lauderdale muss zeitweilig der gesunde Menschenverstand abhanden gekommen sein: Die Mitarbeiter der Airline forderten die Eltern eines 18 Monate alten Mädchens kurz nach dem Boarding auf, den Flieger zu verlassen, wie der US-Nachrichtensender CNN berichtete. Ihre Begründung: Der Name der kleinen Riyanna stünde als Terrorverdächtige auf einer sogenannten No-Fly-Liste der US-Sicherheitsbehörde TSA.
Die Familie wurde aus der Maschine geleitet und musste im Terminal warten, während sich JetBlue-Mitarbeiter mit Beamten der TSA trafen. "Wir fühlten uns bloßgestellt und wie eine Zirkusnummer dargeboten", sagte der Vater dem TV-Reporter.
30 Minuten später wurde den Eltern mitgeteilt, dass sie mit ihrer Tochter wieder an Bord des Flugzeuges dürfen. Eine Entschuldigung oder Erklärung der Umstände gab es zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht. Die Familie entschied sich gegen den Flug - die Rückkehr in den Flieger war ihnen nach eigener Aussage zu peinlich.
Auf Nachfrage von CNN bestritt die TSA, dass sich der Name des Kleinkindes auf der No-Fly-Liste befunden habe. Aus diesem Grund sei der Familie auch das Boarding des Fluges von Fort Lauderdale nach New Jersey überhaupt möglich gewesen.
JetBlue wies zunächst jegliche Verantwortung von sich, sprach jedoch wenig später von einem Computerfehler. Die Airline entschuldigte sich bei Riyanna und ihren Eltern. Ihre Angestellten hätten sich jedoch korrekt verhalten und seien dem Protokoll gefolgt.
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dkr
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