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Live-Ticker: Alle internationalen Airports in Deutschland geschlossen

Die Vulkaneruption auf Island hat gravierende Folgen für den Flugverkehr in ganz Europa - der Luftraum wird teilweise gesperrt. Lesen Sie im Live-Ticker alles über die aktuelle Entwicklung.

AP

+++ 20.05 Uhr +++ Auch über dem letzten der 16 internationalen Flughäfen in Deutschland, dem Münchner Airport, ist der Luftraum wegen der Aschewolke am Freitagabend geschlossen worden. Wie ein Flughafensprecher mitteilte, soll dies mindestens bis Samstagmittag gelten. Damit steht nun an allen internationalen Flughäfen in Deutschland der Flugverkehr still.

+++ 19.16 Uhr +++ Der Luftraum über den österreichischen Städten Wien und Linz ist am frühen Freitagabend geschlossen worden. Im Laufe des Abends würden auch die Flughäfen in Salzburg, Innsbruck, Graz und Klagenfurt geschlossen, berichtete die Nachrichtenagentur APA. Die Sperre soll bis mindestens Samstagmorgen aufrechterhalten bleiben.

+++ 19.12 Uhr +++ Der Mailänder Flughafen Malpensa soll womöglich am Samstag geschlossen werden, teilten italienische Behörden am Freitagabend mit.

+++ 18.30 Uhr +++ Europas größter Billigflieger Ryanair streicht alle Nordeuropa-Flüge bis Montag 12 Uhr. Betroffen seien Flüge von und nach Großbritannien, Irland, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Belgien, die Niederlande, Nordfrankreich, Norddeutschland, Polen und die Baltischen Staaten, teilte die irische Fluggesellschaft am Freitagabend mit.

+++ 18.07 Uhr +++ Der Reiseveranstalter Tui hat vorerst alle Flugreisen bis Samstag 12 Uhr abgesagt. Ausgenommen seien bislang nur die Flüge von den wenigen noch nicht gesperrten Flughäfen in Süddeutschland, teilte ein Sprecher mit.

+++ 17.49 Uhr +++ Die Lähmung des Flugverkehrs in Europa verursacht nach Einschätzung von Experten täglich Kosten in Höhe von rund 147,3 Millionen Euro (200 Millionen Dollar). Dies sei eine "erste vorsichtige Schätzung", hieß es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung des Weltluftfahrtverbandes IATA in Genf.

+++ 17.35 Uhr +++ Der Luftraum über dem Münchner Flughafen wird am Freitagabend von 20 Uhr an komplett geschlossen. Das teilte ein Sprecher des Airports mit. Die Sperrung wegen der Aschewolke gelte zunächst bis Samstagmittag 12 Uhr, dann werde neu entschieden.

+++ 16.59 Uhr +++ Der Luftraum über Berlin bleibt bis Samstagmorgen um 8 Uhr gesperrt. Das teilte ein Flughafensprecher am Freitagnachmittag in Berlin mit.

+++ 16.54 Uhr +++ Auch der Stuttgarter Flughafen, der bis zum späten Nachmittag noch geöffnet war, wird ab dem Abend bis Samstagmorgen geschlossen - mindestens bis 8 Uhr früh. Das gleiche gilt für den Flughafen Saarbrücken.

+++ 16.45 Uhr +++ Der Schweizer Luftraum wird am Freitag ab Mitternacht komplett für die Zivilluftfahrt gesperrt, wie die Behörden mitteilten. Die Sperrung gilt vorerst bis Samstag um 9 Uhr. Wegen der Aschewolke waren bereits zuvor Hunderte Flüge nach Zürich, Basel und Genf abgesagt worden.

+++ 16.39 Uhr +++ Der Hamburger Flughafen bleibt bis Samstagmorgen gesperrt. Bis 8 Uhr morgens werde es keine Starts oder Landungen geben, teilte eine Sprecherin mit.

+++ 16.06 Uhr +++ Die Lage an den Flughäfen in Europa wird sich nach Vorhersagen der Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol auch am Samstag nicht entspannen. Im Gegenteil - die Aschewolke werde sich über Europa ausbreiten und deutlich größere Teile überdecken als am Freitag, teilten die Luftsicherheitsexperten in Brüssel mit. Darauf deuteten alle Wetterdaten hin.

+++ 16.04 Uhr +++ Bei einem EU-Treffen der Finanzminister in Madrid bleiben einige Stühle leer: Wegen der Probleme im europäischen Flugverkehr konnten die Minister von neun der 27 EU-Staaten nach Angaben der spanischen Gastgeber nicht pünktlich anreisen, darunter die Vertreter Großbritanniens, Schwedens und Belgiens.

+++ 15.18 Uhr +++ Die aus den USA kommende Regierungsmaschine mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an Bord wird im portugiesischen Lissabon landen, wie die Pressestelle der Regierung mitteilt. Wegen der Aschewolke kann sie nicht wie geplant Berlin anfliegen.

+++ 15.09 Uhr +++ Als erstes europäisches Land hat Finnland wegen der Aschewolke eines isländischen Vulkans seinen Luftraum bis Sonntagnachmittag gesperrt. Bis mindestens 14 Uhr am Sonntag werde der Flugverkehr eingestellt, teilte der finnische Flughafenbetreiber Finavia am Freitag in Helsinki mit.

+++ 15.09 Uhr +++ In Österreich wird der Luftraum ab dem frühen Freitagabend schrittweise gesperrt. Nach Angaben der Behörde Austro Control soll der nördliche Luftraum ab 19 Uhr für den Flugverkehr gesperrt werden, ab 20 Uhr sollen die Flughäfen in Wien, Salzburg und Linz folgen, dann die restlichen. Die Flughäfen von Graz und Klagenfurt sollen so lange wie möglich in Betrieb bleiben.

+++ 15.08 Uhr +++ Der Fußball-Bundesligist 1. FC Köln lädt gestrandete Fluggäste ein: Alle Passagiere, die wegen des eingestellten Flugbetriebes in der Domstadt festsaßen, erhalten gegen Vorlage des Tickets eine Eintrittskarte zum Bundesligaspiel gegen den VfL Bochum am Freitagabend. Der Flughafen Köln/Bonn ist mindestens bis 21 Uhr gesperrt.

+++ 15.01 Uhr +++ Der Münchner Flughafen teilt mit, dass insgesamt mehr als 500 Flüge gestrichen werden mussten. Hier wird damit gerechnet, dass bald der Airport gesperrt werden muss.

+++ 14.06 Uhr +++ Die Flughäfen in Stuttgart und Saarbrücken wurden vorerst wieder für den Flugverkehr geöffnet. Bis voraussichtlich 18 Uhr könnten dort Starts und Landungen stattfinden, teilte die Deutsche Flugsicherung (DFS) in Langen mit.

+++ 13.57 Uhr +++ Der britische Komiker John Cleese (70) hat wegen der Flugverbote im norwegischen Oslo ein Taxi nach Brüssel bestellt. Wie norwegische Medien berichteten, hat der mit "Monty Python" berühmt gewordene Brite die Fahrt über 1500 Kilometer angetreten. Kostenpunkt: 3800 Euro.

+++ 13.33 Uhr +++ Die Beisetzung des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski findet trotz der Aschewolke über Europa wie geplant statt. Das teilte ein hochrangiger Mitarbeiter des Übergangspräsidenten am Freitag mit. Kaczynski und seine Frau Maria sollen am Sonntag in Krakau beerdigt werden, wo der Flughafen am Freitag wegen der Vulkanasche aus Island geschlossen worden war.

+++ 13.14 Uhr +++ Sabine Bork, Leiterin der Luftfahrtberatung beim Deutschen Wetterdienst (DWD), hält ein deutschlandweites Flugverbot für wahrscheinlich, das bis mindestens Samstagabend bestehen bleiben könnte. Das sagte sie im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE.

+++ 13.05 Uhr +++ Auch am Flughafen Prag wurde der Luftverkehr wegen der Aschewolken aus Island ausgesetzt. Wie der Flughafen mitteilte, sei derzeit nicht absehbar, wann der reguläre Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Nach Angaben der Behörden wird geprüft, am Nachmittag den Luftraum über ganz Tschechien zu sperren.

+++ 12.37 Uhr +++ Die über Europa ziehende Vulkanasche aus Island hat jetzt auch den Flughafen Stuttgart lahmgelegt. Der Luftraum über dem Airport sei bis 18 Uhr gesperrt, teilte der Flughafen am Freitagmittag mit.

+++ 12.34 Uhr +++ "Das ist in der Konsequenz ein schlimmerer Eingriff, als wir das nach dem 11. September 2001 hatten", sagt der Berliner Flughafenchef Rainer Schwarz am Freitag in Berlin zu den Folgen des Vulkanausbruchs in Island für den Luftverkehr.

+++ 12.28 Uhr +++ Auf dem Flughafen Zürich wurden am Freitagmorgen bislang 158 Flüge annulliert, wie eine Sprecherin mitteilte. Diese Zahl werde sich während des Tages voraussichtlich noch erhöhen. Auch auf dem Flughafen Genf führte die Aschewolke über dem nördlichen Europa zu zahlreichen Ausfällen. Alle Flüge nach Großbritannien, aber auch Paris, Amsterdam, Frankfurt und Brüssel wurden annulliert.

+++ 12.15 Uhr +++ Der Flughafen der polnischen Stadt Krakau, wo am Sonntag die Beisetzung von Präsident Lech Kaczynski stattfinden soll, muss geschlossen werden. Der Luftraum über Krakau sei dicht, sagte eine Sprecherin der Flughafenverwaltung am Freitag im Fernsehen. Die polnische Präsidentschaft hatte zuvor bereits eine Verschiebung der Beerdigungsfeierlichkeiten als "ernsthafte Option" erwogen.

+++ 12.00 Uhr +++ Auch in Nürnberg ist ab jetzt der Flugverkehr unterbrochen. Der Luftraum über dem Flughafen sei bis auf Weiteres geschlossen, sagte ein Sprecher des Airports. Damit sind mit München und Stuttgart nur noch zwei internationale Flughäfen in Betrieb.

+++ 11.59 Uhr +++ - Irland hat den größten Teil seines Luftraums wieder geöffnet, da sich die riesige Vulkanaschewolke vom Südosten der Insel fortbewegt. Die nationale Luftfahrtbehörde teilte mit, die Flughäfen Dublin, Shannon und Cork nähmen am Freitag den Betrieb wieder auf. Vor der Südküste blieben jedoch Einschränkungen im Flugverkehr in Kraft.

+++ 11.57 Uhr +++ Fluggäste der Lufthansa, die eine innerdeutsche Verbindung gebucht haben, können auf die Bahn umsteigen und sich das Ticket später erstatten lassen. Das teilt die Airline auf ihrer Webseite mit.

+++ 11.48 Uhr +++ Der Stuttgarter Flughafen ist zwar noch geöffnet, musste aber am Vormittag 140 der 300 geplanten Flüge streichen.

+++ 11.39 Uhr +++ Die Lufthansa teilt mit, dass es bis 20 Uhr keine Flüge ab Frankfurt geben wird.

+++ 11.34 Uhr +++ Hohe Nachfrage bei alternativen Beförderungsmitteln: Das Linienbusunternehmen Deutsche Touring teilt mit, seine Kapazität auf einzelnen Routen um bis zu 500 Prozent aufzustocken. Der Anbieter hat 80 Abfahrtsorte in Deutschland und steuert 700 Ziele in 32 Ländern Europas an.

+++ 11.26 Uhr +++ Die deutschen Fluglotsen setzen ihren geplanten Streik wegen der Verkehrsbehinderung durch die Aschewolke aus Island aus. Die ursprünglich für Dienstag vorbereiteten Arbeitskämpfe würden allerdings nur verschoben, teilte die Gewerkschaft der Flugsicherung in Frankfurt mit.

+++ 11.14 Uhr +++ Der Flughafen Düsseldorf bleibt bis mindestens 18 Uhr geschlossen. Ursprünglich hatte die Sperrung nur bis 14 Uhr andauern sollen. Der europäische Luftverkehr sei durch den Vulkanausbruch in Island jedoch weiterhin erheblich beeinträchtigt, teilte der Flughafen mit.

+++ 11.14 Uhr +++ Die britische Flugüberwachung NATS gibt bekannt, dass der Luftraum in Großbritannien noch mindestens bis 2 Uhr gesperrt bleibt.

+++ 11.00 Uhr +++ Der Sprecher der Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld teilt mit, dass die Hauptstadt-Airports am Freitag bis 20 Uhr gesperrt bleiben werden.

+++ 10.30 Uhr +++ Der Münchner Flughafen meldet, dass am Freitag insgesamt 360 Starts und Landungen annulliert werden müssen. Das sei ein Ausfall von mehr als 25 Prozent der geplanten 1200 Flüge. Die betroffenen Flüge hatten Ziele in Norddeutschland, Skandinavien, Großbritannien, Frankreich und den Benelux-Staaten. Flüge mit südlichen Zielen seien nicht betroffen.

+++ 10.19 Uhr +++ "Wir erwarten, dass heute etwa 11.000 Flüge im europäischen Luftraum stattfinden werden", sagt eine Sprecherin der Flugsicherungsbehörde Eurocontrol. An normalen Tagen seien es etwa 28.000 Flüge.

+++ 10.14 Uhr +++ Die Lufthansa-Tochter Swiss International Air Lines streicht 120 Flüge von und nach Zürich, Genf und Basel. Mit weiteren Flugausfällen im Laufe des Tages sei zu rechnen, sagte eine Swiss-Sprecherin der Nachrichtenagentur Reuters. Langstreckenflüge seien derzeit nicht betroffen. Lediglich bei Flügen nach Tokio müsse derzeit ein Umweg nach Süden in Kauf genommen werden, sagte die Swiss-Sprecherin.

+++ 9.11 Uhr +++ Der Luftraum über Österreich soll ab späten Nachmittag schrittweise gesperrt werden, teilt die zuständige Behörde mit. Am späten Nachmittag werde der Flugverkehr auf den Airports Wien, Salzburg und Linz für unbestimmte Zeit unterbrochen. Später sollten weiter südlich gelegene Flughäfen folgen.

+++ 9.05 Uhr +++ Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg muss wegen des Flugverbotes in seinem Land in Madrid statt in Oslo landen. Er kam von einem Besuch in den USA zurück. Die Entfernung zwischen den Hauptstädten Spaniens und Norwegens beträgt 3000 Kilometer.

+++ 8.55 Uhr +++ Der Luftraum über dem Hunsrück-Flughafen Hahn musste wegen der Vulkan-Aschewolke aus Island geschlossen werden. Das teilte die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH mit. Betroffene verwies sie auf die Internetseiten ihrer Fluggesellschaften.

+++ 8.54 Uhr +++ Schweden will seinen Luftraum nach dem Vulkanausbruch in Island teilweise wieder öffnen. Zunächst werde der Flugverkehr im Norden des Landes freigegeben, teilte die zuständige Behörde am Freitag mit. Im Laufe des Tages sollte die Sperrung nach und nach auch in den anderen Landesteilen aufgehoben werden. Der Stockholmer Flughafen Arlanda blieb zunächst geschlossen.

+++ 8.37 Uhr +++ Der Luftraum über Polen ist in weiten Teilen gesperrt worden. Ausgenommen seien die Flughäfen in Krakau und Rzeszow, teilte die polnische Luftfahrtbehörde am Freitagmorgen mit. Die Anordnung gelte seit 8 Uhr und bis auf weiteres.

+++ 8.17 Uhr +++ Die Beeinträchtigung des europäischen Flugverkehrs durch die Aschewolke hat am Freitag die Luftfahrtwerte vorbörslich belastet. Größere Kursverluste seien aber nicht zu befürchten, sagten Börsianer. Schließlich sei dies ein einmaliges und vorübergehendes Phänomen.

+++ 7.57 Uhr +++ Wegen der Vulkanaschewolke aus Island wird der Frankfurter Flughafen gesperrt. Die Flugsicherung habe die sogenannte Nullsteuerung des Frankfurter Flughafens angeordnet, sagte ein Fraport-Sprecher. Das heißt, dass Maschinen mit dem Ziel Frankfurt am Main nicht mehr von ihrem jeweiligen Abflughafen starten dürfen und bereits im Anflug befindliche Maschinen auf einen anderen Flughafen umgeleitet werden. Auch Starts von Frankfurt aus sind vorerst nicht mehr möglich. Eine Nullsteuerung kann aber laut dem Sprecher schneller wieder aufgehoben werden als eine Schließung des Flughafens. Wann der Regelbetrieb wieder hergestellt werden könne, hänge vom Verlauf der Aschewolke ab, sagte der Sprecher.

+++ 7.16 Uhr +++ Kanzlerin Angela Merkel, die in den USA war, kann nicht wie geplant in Berlin landen. Welchen Flughafen sie am Nachmittag ansteuern wird, war zunächst unklar.

+++ 7.13 Uhr +++ Die Behörden auf Island haben die Evakuierung aller Anwohner im Gebiet des aktiven Vulkans am Eyjafjalla-Gletscher wieder aufgehoben. Wie in der Nacht verlautete, konnten fast alle der 800 Betroffenen wieder in ihrer Häuser im südlichen Island zurückkehren. Die Gefahr akuter Überschwemmungen durch geschmolzenes Gletschereis sei vorerst gebannt.

+++ 4.52 Uhr +++ In Großbritannien bleiben die meisten britischen Flughäfen noch bis Freitagabend geschlossen. Die britische Flugüberwachung verlängerte die Sperrung am frühen Morgen um mehrere Stunden bis 20 Uhr MESZ. Die Situation habe sich nicht verbessert, hieß es. Nur Flüge zwischen Nordirland und den westlichen Schottischen Inseln und den schottischen Flughäfen Glasgow und Prestwick seien bis zum frühen Nachmittag im Einzelfall möglich. Außerdem könnten in dieser Zeitspanne auch Flüge im Nordatlantik- Verkehr von und nach Glasgow, Prestwick und Belfast genehmigt werden.

+++ 3.30 Uhr +++ Dem Flughafen Frankfurt droht ab dem frühen Freitagmorgen die komplette Sperrung. Geplant sei, dass der mit Abstand größte Airport in Deutschland bis etwa 8 Uhr anfliegbar sei, sagte der Airport-Duty-Officer der Nachrichtenagentur DAPD. Dann werde man voraussichtlich im Bereich der Aschewolke liegen. Starts seien schon jetzt nur noch in Richtung Süden möglich.

+++ 2.10 Uhr +++ Jetzt ist auch der Flughafen Düsseldorf geschlossen worden. Bis auf weiteres finde kein Flugverkehr statt, teilte der Flughafen in der Nacht auf seiner Internetseite mit. Passagiere wurden gebeten, sich vor ihrer Anreise bei ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter nach dem aktuellen Stand zu erkundigen. Bereits am Donnerstag waren wegen der Aschewolke in Düsseldorf mehr als 90 Flüge ausgefallen.

Was am Donnerstag in chronologischer Abfolge geschah, lesen Sie hier.

abl/sto/yes/dpa/AFP/AP/Reuters

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 16 Beiträge
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1. Die Natur
luckylurker 16.04.2010
Zitat von sysopDie Vulkaneruption auf Island hat gravierende Folgen für den Flugverkehr in ganz Europa - der Luftraum wird teilweise gesperrt. Lesen Sie im Live-Ticker alles über die aktuelle Entwicklung. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,689300,00.html
Nur das man weist dass die Natur immer noch über den Menschen ist. Ich hoffe das bleibt auch so.
2. Überforderte Entscheider?
peter-wdc 16.04.2010
Zitat von sysopDie Vulkaneruption auf Island hat gravierende Folgen für den Flugverkehr in ganz Europa - der Luftraum wird teilweise gesperrt. Lesen Sie im Live-Ticker alles über die aktuelle Entwicklung. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,689300,00.html
Mir kommt es vor, als hätte es vorher noch nie irgendwo auf der Welt einen Vulkanausbruch gegeben... Wie kann es sein, dass in Europa die meisten Flughäfen geschlossen werden wenn in über 2000km Entfernung ein Vulkan Asche spuckt? Warum hat man nie von solchen Konsequenzen gehört, wenn in anderen Weltregionen Vulkane ausbrachen? Kann es sein, dass bei uns niemand mehr bereit ist, eine "vernünftige" Risikoabschätzung zu betreiben und darum lieber auf null Risiko geht? Bestätigt dieses Vorgehen evtl.die These von satten, (dekadenten?) risikoscheuen Europäern, die in der Zukunft den Asiaten hoffnungslos unterlegen sein werden?
3. Merkels Jet muss ausweichen
Hilfskraft 16.04.2010
hoffentlich muß ihr jet (nicht) auf einer einsamen Insel notlanden. Merkel Lost! Merkel und die Anderen. Arme Anderen. H.
4. nö
Klymer 16.04.2010
Zitat von Hilfskrafthoffentlich muß ihr jet (nicht) auf einer einsamen Insel notlanden. Merkel Lost! Merkel und die Anderen. Arme Anderen. H.
aber glückliches deutschland... wenn westerwilli ("angie, angie wo bift du?") auch noch verschwindet...
5. Risikoanalyse
K-Mann 16.04.2010
Zitat von peter-wdcMir kommt es vor, als hätte es vorher noch nie irgendwo auf der Welt einen Vulkanausbruch gegeben... Wie kann es sein, dass in Europa die meisten Flughäfen geschlossen werden wenn in über 2000km Entfernung ein Vulkan Asche spuckt? Warum hat man nie von solchen Konsequenzen gehört, wenn in anderen Weltregionen Vulkane ausbrachen? Kann es sein, dass bei uns niemand mehr bereit ist, eine "vernünftige" Risikoabschätzung zu betreiben und darum lieber auf null Risiko geht? Bestätigt dieses Vorgehen evtl.die These von satten, (dekadenten?) risikoscheuen Europäern, die in der Zukunft den Asiaten hoffnungslos unterlegen sein werden?
Guckst Du hier: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,689153,00.html
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