Die besten Instagram-Leserfotos Schön schaurig

Gibt es Spannenderes als ein altes Fabrikgelände oder eine unterirdische Nazifabrik? SPIEGEL-ONLINE-Leser haben ihre besten Fotos von verlassenen Orten eingeschickt.

Andre Weißgerber

Manchmal kehren sie zurück. Zu den verlassenen und mystischen Orten, die sie entdeckt haben. Stillgelegte Fabriken und Kliniken, ehemalige Militäranlagen oder ausgestorbene Dörfer. Orte, die Lost Places genannt werden.

Orte, an denen sich Pflanzen wie Vorhänge um zerbrochene Fensterscheiben schlingen, Böden bröckeln, Risse in der Decke Sonnenlicht und Nässe hereinlassen. Bei jedem Besuch der leerstehenden Gebäude schreitet der Verfall sichtbar voran - der Fotograf wird zum Dokumentar.

Jens Scheele zum Beispiel besucht immer wieder das verfallene Streckenhäuschen in Niedersachsen, das er im Wald bei einer Fahrradtour entdeckt hat. Michael Grahl die geschlossene Gießerei in Heiligenhaus, die einst zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region gehörte. Sonja Michaelis wandert zu einem verlassenen Militärgelände im Nordschwarzwald, das sie noch aus Streifzügen in ihrer Kindheit erinnert.

Die Faszination für stille, verlassene, verlorene und manchmal auch verschwindende Orte verbindet Scheele, Grahl und Michaelis. Wie sie haben uns noch viele andere SPIEGEL-ONLINE-Leser eine Auswahl ihrer besten Fotos zum Thema "Lost Places" zur Verfügung gestellt. Klicken Sie auf die Fotos und lassen Sie sich überraschen!

Leseraufruf
    Was lieben Sie in Frankreich am meisten? Gibt es einen Ort, den Sie sehr empfehlen würden, eine einmalige kulinarische Erfahrung und ein besonderes Reiseerlebnis, das Sie nie vergessen werden? Schreiben Sie eine Mail an spon_reise@spiegel.de, Betreff: Frankreich - am besten mit einem passenden Foto! Die besten Tipps und Fotos werden wir bei SPIEGEL ONLINE präsentieren. Mit der Einsendung erklärt der Absender, dass er die Rechte an dem Material besitzt und mit der Veröffentlichung einverstanden ist.

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insgesamt 14 Beiträge
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gott777 08.06.2016
1. Schade
Zuweilen schöne, "mystische" Fotos. Würde mich sicher auch interessieren, doch zumeist bin ich zu brav um die ganzen "Betreten verboten" oder "Militärischer Sperrbezirk" Schilder zu ignorieren. Ein Großteil dieser Bilder entstand nämlich durch Ignorieren von Verbotsschildern und Betreten von (zumeist gesperrtem) Privatgelände. Wie gesagt, ich bin wohl einfach zu feige für sowas :-(
schröte 08.06.2016
2. Weniger HDR...
...mehr echte Bilder. Der Großteil der Bilder ist leider übertriebener HDR-Schrott - diese könnten aus der Quake-Engine aus den 1990er Jahre stammen. Gute Fotografen für echte, gute Bilder brauchen diese Kunstform nicht!
karl13 08.06.2016
3. Verlassene Ort
Ich bin ein großer Fan von diesem Foto-Genre! Es gibt hier echt coole Bilder, diese Mischung zwischen Schönheit und Dekadenz ist einfach genial. Meine Lieblingsfotografen in diesem Bereich sind Ciarán Fahey (www.abandonedberlin.com) und Eva Carracedo (www.perspekteva.com), aber wie man sieht gibt es auch viele unbekannte Talente!
globalundnichtanders 08.06.2016
4. Ganz große Kunst
0815-Bild, Instagram-Filter drüber, oder mal ordentlich HDR drauf geklatscht, zack, fertich: Lostplaces.
markus_wienken 08.06.2016
5.
Zitat von schröte...mehr echte Bilder. Der Großteil der Bilder ist leider übertriebener HDR-Schrott - diese könnten aus der Quake-Engine aus den 1990er Jahre stammen. Gute Fotografen für echte, gute Bilder brauchen diese Kunstform nicht!
Dem schließe ich mich an, übertriebenes HDR war, als es neu war nett anzusehen, hat sich aber schon längst totgelaufen. Moderates HDR ist ab und an sinnvoll und notwendig, dann macht es auch mir Spaß diese Lost Places Bilder anzusehen.
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