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Pilotenstreik beendet: Lufthansa fliegt wieder normal

Die Lufthansa hat nach dem Pilotenstreik den Normalbetrieb wieder aufgenommen, am Donnerstag soll es keine Störungen mehr geben. Der Tarifkonflikt bleibt aber festgefahren.

Airbus der Lufthansa: Am Mittwoch fielen zwei Drittel der Flüge aus Zur Großansicht
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Airbus der Lufthansa: Am Mittwoch fielen zwei Drittel der Flüge aus

Die Lufthansa erwartet nach eigenen Angaben am Donnerstag einen normalen Flugbetrieb ohne Störungen. Das Hessische Landesarbeitsgericht hatte den Streik, der bis Mitternacht dauern sollte, am Mittwochmittag überraschend für rechtswidrig erklärt.

So schnell konnte die Fluggesellschaft ihre Crews aber nicht zusammenrufen. Deshalb mussten am Mittwoch gut 140.000 Passagiere auf einen Flug mit der Lufthansa verzichten. Von 1520 Flügen fielen der Airline zufolge rund 1000 aus.

Das Hessische Landesarbeitsgericht gab damit einem Antrag der Lufthansa gegen die streikende Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) statt. Streiken darf man nur für Dinge, die in einem Tarifvertrag geregelt sind. Dazu gehören etwa Entgelte, Arbeitszeiten, Beförderungsregeln oder Rentenfragen.

Offiziell ist der Streikgrund zwar die Übergangsversorgung der rund 5400 Piloten von Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings - und damit eine Rentenfrage. Der Gewerkschaft gehe es aber auch darum, beim Konzept für die Billiglinie Eurowings mehr Mitsprache zu bekommen, erklärte der vorsitzende Richter.

Welche Schlüsse die VC aus der Gerichtsentscheidung ziehen wird, ist noch offen. Nachdem sie zu Beginn der 13. Streikrunde mit weiteren Arbeitsniederlegungen gedroht hatte, will die Gewerkschaft nun zunächst die schriftlichen Urteilsgründe studieren.

Die Lufthansa hatte ihrerseits bereits eine Schadensersatzklage über 60 Millionen Euro gegen die Gewerkschaft angekündigt. Die Fluggesellschaft hält nämlich auch den ersten Ausstand der Piloten von April 2014 für rechtswidrig. Nach dem Urteil bot Konzern-Personalchefin Bettina Volkens der VC allerdings auch erneut Verhandlungen an.

syd/dpa

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