Alltag von Flugbegleitern: Ein Höllenjob

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In Zeiten von Billigfliegern und Massenabfertigung hat der Beruf der Flugbegleiter jede Spur von Romantik verloren. Passagiere machen der Crew mit überzogenen Wünschen, respektlosem Benehmen und sogar Randale das Leben schwer. Ein US-Steward wehrte sich - er wurde weltberühmt.

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Corbis

Stewardess: "Wir erleben jeden Tag viel Schlimmeres"

Als im August 2010 in Steven Slater die Wut hochkocht, ahnt er noch nicht, dass er bald der berühmteste Flugbegleiter der Welt sein wird. Der 38-Jährige greift das Bordmikrofon fester und lässt seinem Frust über eine unverschämte Passagierin freien Lauf: "An alle, die mir in den letzten 20 Jahren Respekt entgegengebracht haben: Danke, es war eine tolle Zeit", ruft er durch die Kabine. "An die Passagierin, die mich 'Motherfucker' genannt hat: Fuck you!"

Dann legt Slater auf dem New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen einen spektakulären Abgang aus seinem Job hin: Nach einem "That's it" aktiviert er die Notrutsche am hinteren Ausgang des Jets, die in Sekundenschnelle auf die Rollbahn fällt. Noch ein lässiger Griff zum Servierwagen - und er schliddert mit Dosenbier in der Hand die Rutsche hinab.

Mit seiner Flucht geht der New Yorker in die Geschichte der Luftfahrt ein: Er wird zum Symbol des Widerstandes gegen den alltäglichen Wahnsinn über den Wolken und zum Helden aller unterdrückten Arbeitnehmer. Inzwischen werden Kündigungen mit Paukenschlag sogar als "Slatern" oder "Zieh den Slater" bezeichnet.

Binnen Stunden ging die Nachricht über den "wütenden JetBlue-Steward" um die Welt. Sein Ausbruch begeisterte vor allem seine fliegenden Kollegen. Auch Susanne Schröder*, eine deutsche Flugbegleiterin mit zehn Jahren Berufserfahrung: "Wir fanden das alle toll", schwärmt die zierliche Enddreißigerin, "jeder konnte es nachvollziehen, jeder hat so etwas erlebt, jeder hat auf Slaters Facebook-Seite 'Gefällt mir' gepostet." Dort kommentierte eine Besucherin: "Von einem Flugbegleiter zum anderen: Du bist mein Held."

Alien an der Cockpit-Tür

Bei aller Sympathie für Slaters spektakulären Abgang wundert sich Susanne Schröder doch darüber, dass ihr Kollege bei solchen Kleinigkeiten ausgerastet ist. "Wir erleben jeden Tag viel Schlimmeres." Überzogene Wünsche und respektloses Benehmen, sogar Pöbeleien, Belästigung und Randale - in Zeiten von Billigfliegern und Massenabfertigung machen manche Passagiere Flugbegleitern die Arbeit zur Hölle.

An die Öffentlichkeit gelangen die Fälle meist nur, wenn die Polizei einschreiten muss. Wie etwa bei den fünf Russen, die an Bord eines Ferienfliegers aus Bangkok randaliert, geraucht und die Crew bedroht hatten und statt in der Heimat in einem chinesischen Gefängnis landeten - der Pilot hatte ihretwegen einen Zwischenstopp einlegen müssen.

In einem anderen Fall begann ein 27-jähriger Ukrainer im Suff auf einem Lufthansa-Flug von São Paulo nach Frankfurt zu pöbeln. Eine Gruppe von Seemännern "kümmerte sich" um ihn - die Folge: zwei Veilchen und ein Verdacht auf Schädelbasisbruch. In den USA hielt sich ein Passagier gar für einen Außerirdischen und wollte partout den Steuerknüppel im Cockpit übernehmen. Erst mit Hilfe eines mitreisenden Rodeo-Champions konnte der "Alien" überwältigt werden.

Eines ihrer schlimmsten Erlebnisse hatte Susanne Schröder auf einem Flug in den Balkan. Bei der Schilderung der Ereignisse verzieht sie angeekelt das Gesicht: Eine Passagierin ging mit ihren drei Kindern zur Toilette, quetschte sich mit zwei der Kleinen in die Kabine und schloss ab. Das dritte aber, das nicht weniger dringend musste, pinkelte kurzerhand auf eine Handtasche, die in der Bordküche auf dem Boden stand und einer Stewardess gehörte. Statt sich zu entschuldigen, schimpfte die Frau noch: "Ist doch Ihre eigene Schuld, wenn Sie hier nur eine Toilette haben!"

"Du brauchst dich nicht zu bedanken"

Aus unerfindlichen Gründen scheinen viele Fluggäste ihre guten Manieren am Boden zu lassen. Crew-Mitglieder beklagen, dass "bitte" und "danke" an Bord nur spärlich eingesetzt werden. Und manchmal nicht nur das. Als Schröder einem Mädchen ein Getränk reichte, bedankte die Kleine sich brav. Daraufhin ergriff die Mutter Erziehungsmaßnahmen: "Du brauchst dich nicht zu bedanken, das ist eine Dienstleistung."

Bei so manchem Passagier scheint auch mit zunehmender Flughöhe und "dünnerer Luft" das Hirn langsamer zu arbeiten. Als Susanne Schröder auf ein Klingelzeichen hin zu einem Gast eilte und fragte: "Was möchten Sie trinken?", antwortete der Mann: "Steht doch dran: Cola!" Die Flugbegleiterin wunderte sich und fragte, wo das denn dran stehe. Er deutete auf den Klingelknopf: "Das ist doch ein schwarzes Glas!"

Schlagfertig antwortete Schröder: "Und wenn Sie auf dem Klo klingeln, gibt es Milch?", denn dort ist der Knopf weiß. Auftragsgemäß servierte sie das Glas Cola, doch der Passagier beschwerte sich wieder: Er hätte doch zwei Gläser bestellt, "ich hab doch nicht umsonst zweimal geklingelt!".

Weniger harmlos kann es dann zugehen, wenn Alkohol statt Cola ins Spiel kommt. "Vor allem Männer trinken viel, um Flugangst zu betäuben", erzählt Schröder. Im Flugzeug können auch abgehärtete Crews noch "einen ganz neuen Grad an betrunkenem Wahnsinn" erleben, wie die australische Flugbegleiterin Melissa, Mitte zwanzig, in ihrem Blog beschreibt. Dazu erzählt sie von ihrem zweiten Moskau-Flug: "Als ich die Economy-Klasse betrat, bot sich mir ein Bild, wie ich es noch auf keiner anderen Route je gesehen habe: eine Kabine voll mit Erbrochenem - auf den Sitzen, Tischen, auf den Toiletten - überall, außer in den Spucktüten."

Beim Aussteigen wankten die Passagiere wie nach einer Schlacht über die Gangway: "Wir haben einen Passagier gesehen, den sein Kumpel unter die Achselhöhlen greifen musste, um ihn hinauszutragen. Ein anderer stützte seinen fast bewusstlosen Freund, hielt ihm eine Spucktüte vors Gesicht und schleppte das Handgepäck für zwei."

Achtung, Handy-Detektor

Bei solchen Erlebnissen wundert es wenig, dass zur Ausbildung der Flugbegleiter ein Selbstverteidigungskurs gehört. Doch da die fliegende Crew oft über den berufsnotwendigen Humor verfügt, wehrt sie sich auch auf kreative Weise. So verpassten Susanne Schröder und ihre Kolleginnen einem extrem nervenden Fluggast ein einmaliges Bordmenü: Sie löffelten das Essen aus der Aluschale, legten zwei Gummibärchen hinein, falteten den Metallrand wieder sorgfältig zusammen - und genossen die Verblüffung des hungrigen Passagiers.

Auch unbelehrbaren Vielfliegern, die das Handy-Verbot nicht auf sich beziehen mochten, spielte Schröder einen Streich. Da sie auf ihrem Bluetooth-Mobiltelefon und mit Hilfe der Passagierliste erkennen konnte, wer sein Handy nicht ausgeschaltet hatte, sprach sie eines Nachts Fluggäste gezielt darauf an. Dazu schwindelte sie: "Wir testen ein neues Gerät im Cockpit - aber Sie haben Glück, noch ist es nicht zugelassen." Die erschreckten Gesichter gaben ihr Hoffnung, dass ihre kleine Lüge pädagogische Langzeitwirkung haben würde.

"Fünfhunderttausend Meilen in einer kleinen Blechbüchse / angestrengt lächeln für die unfreundlichen Leute", hat inzwischen auch Steven Slater über seine Erfahrungen gerappt, und zwar in einem Werbevideo für eine Handy-App. Seinen Humor hatte Slater inzwischen offensichtlich wiedergefunden. Der New Yorker brachte seinen Prozess hinter sich und kam mit 10.000 Dollar Strafe glimpflich davon. Außerdem hatte er einen Vertrag für sein erstes Buch in der Tasche. Vorläufiger Titel: "Cabin Pressure" - Kabinendruck.

Fotostrecke

4  Bilder
Flugreise-Cartoons: Humor ist, wenn man trotzdem fliegt

*Name von der Redaktion geändert

Dieser Beitrag ist die gekürzte Fassung eines Kapitels aus dem Buch "Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt", erschienen 2011 im Ullstein-Verlag.

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insgesamt 273 Beiträge
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1. Das ist schon heftig
earl grey 28.08.2012
---Zitat--- "Du brauchst dich nicht zu bedanken, das ist eine Dienstleistung." ---Zitatende--- Das ist schon heftig. Was vielen Menschen inzwischen völlig fehlt, ist Respekt. Und wenn man bedenkt, das die Flugbegleiter oft im Monat weniger verdienen, als das Ticket in der Economy kostet (zumindest bei Fernflügen), haben die einfach Respekt verdient. Ich möchte den Job nicht machen. Ein Kneipenwirt kann aufmüpfige Gäste einfach rausschmeissen, aber ein Flugbegleiter kann das leider nicht...durch den Unterdruck gehen in der Luft die Türen nicht auf.
2.
Copycatz 28.08.2012
Zitat von sysopdapdIn Zeiten von Billigfliegern und Massenabfertigung hat der Beruf der Flugbegleiter jede Spur von Romantik verloren. Passagiere machen der Crew mit überzogenen Wünschen, respektlosem Benehmen und sogar Randale das Leben schwer. Ein US-Stewart wehrte sich - er wurde weltberühmt. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,852521,00.html
Ja.. errmm.. ich hatte jetzt voll die Schreckenserlebnisse erwartet. Aber das, was eine Putzfrau auf der Toilette sieht oder ein Taxifahrer erlebt, ist sicherlich weitaus schlimmer als die Schilderungen hier. Und die bekommen sicherlich weitaus weniger Geld.
3. optional
Oskar ist der Beste 28.08.2012
naja aber viele Paxe sind auch sehr nett und wer mal mit Iberia geflogen ist, der weiss, was echte Stinkstiefel in Uniformen sind.
4. Mich wundert schon lange...
sappelkopp 28.08.2012
Zitat von sysopdapdIn Zeiten von Billigfliegern und Massenabfertigung hat der Beruf der Flugbegleiter jede Spur von Romantik verloren. Passagiere machen der Crew mit überzogenen Wünschen, respektlosem Benehmen und sogar Randale das Leben schwer. Ein US-Stewart wehrte sich - er wurde weltberühmt. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,852521,00.html
...dass die Flugbegleiter dabei noch freundlich bleiben. Ich würde das nicht über mich ergehen lassen. Es gibt übrigens kaum einen Flug an dem man so etwas nicht erlebt. Da gibt es Typen, die fliegen einmal im Jahr in die Sonne und machen den Großkotz und auch sogenannte Vielflieger, die ihren Frust ablassen wollen. Aber es ist wie überall im Leben, Erziehung und Stil hat man, oder eben nicht. Am meisten kopfschütteln löste die Mutter bei mir aus, die meint, das Kind müsste sich nicht bedanken, es wäre eine Dienstleistung. Unglaublich, was es für Hohlköpfe gibt.
5.
Andr.e 28.08.2012
Zitat von sysopdapdIn Zeiten von Billigfliegern und Massenabfertigung hat der Beruf der Flugbegleiter jede Spur von Romantik verloren. Passagiere machen der Crew mit überzogenen Wünschen, respektlosem Benehmen und sogar Randale das Leben schwer. Ein US-Stewart wehrte sich - er wurde weltberühmt. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,852521,00.html
Tja, das kommt halt raus, wenn der Bodensatz der Gesellschaft an die Öffentlichkeit darf.
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Was verdient man als Flugbegleiter bei der Lufthansa?
Während der knapp dreimonatigen Ausbildung gibt es nur eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 380 Euro pro Monat. Angehende Flugbegleiter müssen sich neue Koffer und Schuhe kaufen; für die komplette Garderobe zahlen sie einen Eigenanteil von rund 300 Euro. Das Einstiegsgehalt liegt bei 1533 Euro, hinzu kommen eine Schichtzulage in Höhe von 16,3 Prozent, Urlaubsgeld in Höhe von 1023 Euro und "Abwesenheitsgeld" in Höhe von 42 Euro pro Tag bei kontinentalen Flügen und 48 Euro pro Tag bei interkontinentalen Flügen. Für Flugbegleiter, die bei dem Personaldienstleister Aviation Power angestellt sind, gelten andere Regeln.
Was ist der Unterschied zwischen Lufthansa und Aviation Power?
Die Arbeit ist identisch, Bezahlung und Ausbildung sind es nicht. Aviation Power ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa Technik und der Zeitarbeitsfirma Manpower. Ihre Flugbegleiter werden als Leiharbeiter für zwei Jahre zur Lufthansa entsandt. Sie haben einen unbefristeten Arbeitsvertrag, aber nicht mit Lufthansa, sondern mit Aviation Power. Wenn sie nach zwei Jahren weiter in Lufthansa-Flugzeugen arbeiten wollen, müssen sie neu anheuern - erhalten aber wieder nur das Einstiegsgehalt. Und für das müssen sie neun Prozent mehr arbeiten als Lufthansa-Flugbegleiter. Gespart wird auch bei der Ausbildung: Die Leiharbeiter werden nur sechs statt zwölf Wochen geschult und statt drei Trainingsflügen gibt es nur einen.
Wer kann sich bewerben?
Bewerben kann sich jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist, eine abgeschlossene Schulausbildung hat, Deutsch und Englisch fließend spricht und mindestens 1,60 Meter groß ist. Weitere Bedingungen: Angemessenes Körpergewicht und eine Sehschärfe zwischen plus und minus fünf Dioptrien. Außerdem sollen die Interessenten bereit sein zu Schichtdiensten und einen Rechner mit Internet haben.
Wie bewirbt man sich?
Bewerben kann man sich online über die Internetseite der Lufthansa - auch für Stellen, die vom Personaldienstleister Aviation Power ausgeschrieben sind. Bewerber müssen einen Internettest, ein Telefoninterview und ein Assessment-Center überstehen.
Was lernt man dort?
Die Zwölf-Wochen-Ausbildung bei Lufthansa besteht aus einem Online-Vorkurs, Training am Boden und drei internationalen Einweisungsflügen. Das Training am Boden findet in einer unbeweglichen Attrappe statt - einem Schulungsraum mit Business-Class-Sitzen, nachempfundenen Flugzeugfenstern auf der einen und einer Glaswand auf der anderen Seite plus Bordküche. Zu den Praxisübungen gehören: Feuer löschen, Fluggäste über Rettungsrutschen sicher aus dem Flugzeug bringen, aufgebrachte Gäste beruhigen. Dazu kommen Theoriekurse etwa über Weinkunde oder professionelles Auftreten.
Gibt es eine Abschlussprüfung?
In den Kursen stehen die angehenden Stewardessen und Stewards unter ständiger Beobachtung. Mit Multiple-Choice-Tests und praktischen Übungen wird das Wissen und Können am Ende der Ausbildung geprüft.
Welche Kleidervorschriften gibt es?
Flugbegleiter bei der Lufthansa tragen Röcke oder Hosen mit weißen oder dunkelblauen Blusen und gelben oder blauen Tüchern. Bei Frauen sind Schuhe mit Absätzen vorgeschrieben: Sie dürfen nicht niedriger als fünf und nicht höher als sieben Zentimeter sein. Röcke dürfen nicht kürzer sein als etwa zwei Finger breit über dem Knie.

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