Auf der Startbahn Malaysia Airlines lässt Katze ausbüxen

Ein Passagier von Malaysia Airlines ist empört über die Mitarbeiter der Fluggesellschaft: Sie hätten den Transportkäfig seiner Katze nicht richtig verschlossen - das Tier sei kurz vor dem Abflug entwischt.

Katze (Symbolbild)
DPA

Katze (Symbolbild)


Die Fluggesellschaft Malaysia Airlines hat wegen einer ausgebüxten Katze Ärger. Das Personal auf dem Flughafen in Labuan im Osten Malaysias habe seine Katze kurz vor dem Abflug aus ihrer Transportbox entwischen lassen, schrieb der Passagier Kiran Kumar Nesarajah auf Facebook. Eigentlich hatte er sein Haustier auf einem Inlandsflug in die Hauptstadt Kuala Lumpur mitnehmen wollen.

Nach dem Check-in habe offenbar jemand vom Personal die Transportbox seiner Katze geöffnet und sie danach nicht richtig verschlossen, schrieb der aufgebrachte Fluggast am Sonntag. Er postete Videos, die seine Frau offenbar aus dem Flugzeugfenster gemacht hat. Darauf ist zu sehen, wie ein Flughafenmitarbeiter den Transportkäfig zu einem Flughafencaddy trägt. In einem anderen Video ist zu sehen, wie zwei Mitarbeiter auf einem Grünstreifen umherlaufen - offenbar auf der Suche nach dem ausgebüxten Tier.

"Jetzt haben wir eine entlaufene verängstigte Katze, die sich in einem Abflussrohr auf der Startbahn versteckt." Das Personal habe nur zehn Minuten nach dem Tier gesucht und dann aufgegeben.

Nach seiner Landung in Kuala Lumpur habe weder die Flugzeugbesatzung noch das Bodenpersonal gewusst, was mit dem Tier passiert sei, schrieb Nesarajah. Auch später habe sich keiner von Malaysia Airlines um den Fall gekümmert. "Nicht ein einziger Anruf. Keiner hat erklärt, was passiert ist."

Die Fluggesellschaft erklärte am Mittwoch, der Fall werde untersucht. "Malaysia Airline achtet sehr genau auf all seine Fracht", teilte das Unternehmen mit. Durch das Verschwinden seines Flugs MH370 mit 239 Menschen an Bord und den Abschuss von Flug MH17 über der Ukraine war Malaysia Airlines 2014 in eine schwere Krise geraten. Wegen anhaltender Verluste stand sie kurz vor dem Bankrott.

kry/AFP



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