Fotomontage zum Staunen: Grand Manhattan Canyon

Vom Empire State Building aus kann man in den Grand Canyon schauen, denn Manhattan liegt in Arizona: Nein, das stimmt natürlich nicht. Trotzdem hat ein junger Fotograf in einem Bilderprojekt beide Ikonen der USA verschmelzen lassen.

Fotomontage: Manhattan im Grand Canyon Fotos
Gus Petro

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Hamburg - Die Straßen von Manhattan werden oft als Häuserschluchten bezeichnet. Wie es wohl aussähe, wenn sich weltberühmte Häuser wie das Chrysler Building oder das klotzige MetLife-Gebäude wirklich in einer Schlucht befänden? In der schönsten der USA: im Grand Canyon.

Der Fotograf Gus Petro hat diese Vorstellung in seinem Fotoprojekt "Merge" verwirklicht. Er verpflanzte den Big Apple mit seinen Wolkenkratzern einfach in den beliebten Nationalpark, indem er Bilder von beiden Orten mit Hilfe von Photoshop zusammenfügte.

Um das Material zusammenzusammeln, reiste er für zehn Tage nach New York City sowie für eine Woche nach Arizona. "Ich habe tagelang gewartet, um Gebäude und Gebirge im richtigen Licht aufzunehmen", sagt der gebürtige Litauer, der in Zürich lebt. Dann setzte sich Gus Petro an den Computer, wählte Bildausschnitte und schob sie ineinander. So lange, bis Natur und Stadt eins wurden.

Utopie aus Pixeln

Die Idee war dem 27-Jährigen auf einer USA-Reise im Jahr 2012 gekommen. Der Kontrast zwischen dem amerikanischen Stadtleben und den wilden Landschaften habe ihn inspiriert, sagt er: Während New York in den Himmel wachse und die Menschen beim Betrachten der Architektur den Kopf in den Nacken legen, richteten sich an den Rändern des Grand Canyon alle Blicke nach unten, hinunter zum Colorado River, der sich durchs Tal schlängelt.

"Wenn der Mensch in der Stadt lebt und arbeitet, träumt er von der Natur. Wenn er in der Natur ist, sehnt er sich wieder nach der Stadt." In Gus Petros Fotomontagen verschmilzt beides. Es ist, als könne man alles gleichzeitig haben.

Dass seine Bilder komplett die Wirklichkeit verleugnen, ist für den Fotografen kein Problem. "Ich musste meine Eindrücke irgendwie künstlerisch verarbeiten", sagt Gus Petro. "Die Kunst erlaubt uns zu träumen, erlaubt uns, Grenzen zu überwinden." So ganz stimmen die Größenverhältnisse in seinen Bildern nicht, gibt er zu. An Manhattan hat er ein wenig herumgebastelt, damit es den Kessel des Grand Canyon so eindrucksvoll füllt. Entstanden ist eine Utopie aus Pixeln.

jus

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insgesamt 33 Beiträge
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1. Uralt...
eunegin 19.07.2013
Da hatten wir schon im Kunstunterricht Mitte der 80'er gemacht. Mit Schere und Kleber, aber immerhin. Sah gut aus. Der Spiegel hat sich damals nicht sehr dafür interessiert.
2. Kunst?
T0311 19.07.2013
Dem fällt wohl auch nix Besseres ein. So ein Schwachsinn. Der sollte lieber mal arbeiten gehen.
3. Utopie aus Pixeln
mwinter 19.07.2013
Das gibt eine 1+ für Photoshop-Kenntnisse. Aber sonst?
4. Gute Idee
simple mind 19.07.2013
Sehr schöne Bilder. Ist bestimmt auch ein netter Kerl, der Gus. Aber woher immer dieser Zwang, gute Einfälle im Nachhinein zu intellektualisieren? In unserer Gesellschaft scheinen gute Ideen allein nicht auszureichen. Es muss immer noch etwas mehr dahinter sein, sonst wird es nicht anerkannt. Solche Postings wie die ersten beiden tragen ihren Teil dazu bei.
5.
der_diskutant 19.07.2013
Zitat von euneginDa hatten wir schon im Kunstunterricht Mitte der 80'er gemacht. Mit Schere und Kleber, aber immerhin. Sah gut aus. Der Spiegel hat sich damals nicht sehr dafür interessiert.
Jetzt seien Sie beide doch nicht so gönnerhaft! ;) Ach, und eunegin, gibt es davon noch Exemplare? Würde mir das gerne mal ansehen. So wie sie das beschreiben, muss das auch ziemlich toll aussehen!
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