Maschinenschaden Antarktis-Passagierschiff sitzt vor South Georgia fest

Technische Panne auf Antarktis-Reise: Das Expeditionsschiff "Plancius" musste vor der abgelegenen britischen Insel South Georgia vor Anker gehen, nachdem mehrere Maschinen ausgefallen sind. Die Touristen an Bord warten nun darauf, von einem anderen Schiff in Sicherheit gebracht zu werden.

"Plancius" in der Antarktis (Archivbild): An Bord befinden sich rund 70 Touristen
DPA

"Plancius" in der Antarktis (Archivbild): An Bord befinden sich rund 70 Touristen


Rund 70 Touristen sitzen vor einer Insel im Südatlantik fest, nachdem ihr Schiff auf dem Rückweg aus der Antarktis einen Maschinenschaden erlitt. Das 89 Meter lange Passagierschiff "Plancius" liege vor der früheren Walfangstation Grytviken auf der abgelegenen britischen Insel South Georgia vor Anker, teilte ihr Besitzer Mark van der Hulst am Mittwoch mit. Es befinde sich mit ausreichend Proviant in einer Bucht in Sicherheit, und es bestehe keine Gefahr für die Passagiere.

Die vorwiegend aus den Niederlanden und den USA stammenden Touristen sollen mit einem anderen Passagierschiff in Uruguays Hauptstadt Montevideo gebracht werden, sagte van der Hulst. Anschließend solle die 1976 gebaute "Plancius", die über 53 Kabinen verfügt, aus eigener Kraft ebenfalls nach Montevideo fahren.

Der Besitzer des Tourbetreibers Inezia, Pieter van der Luit, sagte, auf dem Schiff seien am Dienstag auf dem Weg aus der Antarktis zu den Kapverdischen Inseln mehrere Maschinen ausgefallen. Die Touristen wollten auf der Tour vor allem Vögel beobachten.

sto/AFP

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