Berlin - Das Fernverkehrmonopol ist gefallen, die Bahn bekommt Konkurrenz: Zusätzlich zu den bereits buchbaren Strecken nach Leipzig und Frankfurt am Main, die ab dem 14. Februar angeboten werden, plant der Busbetreiber MeinFernbus.de weitere Verbindungen ab Berlin. "Wir wollen zehn neue Städte in Süddeutschland und Nordrhein-Westfalen anfahren", sagte der Sprecher des Start-ups, Florian Rabe. Er bestätigte damit einen Bericht des "Tagesspiegels".
Wie schnell die neuen Verbindungen angeboten würden, hänge von den Behörden ab. "Wir warten noch auf die Genehmigungen." Die konkreten Ziele wurden noch nicht genannt.
Fernbusse stellen seit Beginn dieses Jahres eine Alternative zu Mitfahrzentralen, Billigfliegern und Fernzügen der Bahn dar. Am 1. Januar fiel die historische Schutzklausel für die Schiene weg. Seitdem bringen sich junge Unternehmen wie MeinFernbus.de in Stellung. Sie haben keine eigene Flotte, sondern vermarkten Bustickets per Internet. Die Fahrzeuge stammen von mittelständischen Kooperationspartnern.
dpa/jus
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Reise | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Aktuell | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH