Reise in die Karibik Passagierin will Python mit an Bord nehmen

Am Flughafen von Miami haben Sicherheitsmitarbeiter einen Baby-Python im Gepäck einer Reisenden entdeckt. Die Schlange war in einem Festplattengehäuse versteckt.

Python (Symbolbild)
DPA

Python (Symbolbild)


Mitarbeiter der Transportsicherheitsbehörde des Flughafens in Miami im US-Bundesstaat Florida trauten ihren Augen kaum, als sie das Gepäck einer Passagierin kontrollierten, die nach Barbados reisen wollte. In ihrem aufgegebenen Gepäck, eingeschlossen im Gehäuse einer Festplatte, fanden sie einen lebenden Python. Die Passagierin wollte die Schlange offenbar mit in die Karibik nehmen.

Die "organische Masse" sei bei der Gepäckkontrolle entdeckt worden, berichtete der Fernsehsender "CBSMiami". Dann sei ein Bombenexperte der Sicherheitsbehörde gerufen worden, um die verdächtige Festplatte zu untersuchen. Er habe darin einen Baby-Python gefunden, hieß es, der wiederum in einen Nylonstrumpf eingepackt war.

Die Transportation Security Administration (TSA) postete ein Bild des Python auf Instagram. "Wenn Sie denken, die Sitze in Flugzeugen sind eng, dann denken Sie einmal daran, wie sich der Kleine gefühlt haben muss", schrieben die Sicherheitsmitarbeiter dazu.

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Die Schlange wurde demnach von der US-amerikanischen Fisch- und Wildtierbehörde beschlagnahmt, die Passagierin muss ein Bußgeld zahlen. Wäre das Tier an Bord gelangt, hätte es für erheblichen Schaden sorgen können, sagte ein Mitarbeiter der Transportsicherheitsbehörde. "Unterschiedliche Tierarten sind dafür bekannt, an Bord zu entfliehen und etwa Kabel durchzubeißen - das kann fatale Folgen haben", sagte er. Die Schlange sei jedoch keine Bedrohung für die Passagiere gewesen.

kry



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