Mount-Everest-Umrundung: 19 Tote bei Touristenflieger-Absturz in Nepal

Bei einem Flugzeugabsturz in Nepal sind am Sonntag alle 19 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Die meisten Opfer waren ausländische Touristen, die einen Rundflug zum Mount Everest und zu anderen Bergen in der Region gebucht hatten.

Mount Everest: Tödliches Ende eines Rundflugs Zur Großansicht
Reuters

Mount Everest: Tödliches Ende eines Rundflugs

Katmandu - Sie kamen zurück von einem Rundflug, der sie an den höchsten Gipfeln der Welt vorbeiführte. Doch beim Landeanflug nahe Katmandu stürzte das Flugzeug mit 16 Touristen und drei Besatzungsmitgliedern ab. Die Maschine vom Typ Beechcraft 1900D gehörte der Fluggesellschaft Buddha Air, zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte dichter Nebel, wie die Behörden in der Hauptstadt Katmandu mitteilten.

18 der Opfer waren sofort tot, ein Mann wurde zunächst schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, wo er dann aber den Verletzungen erlag. Die Identität der Opfer war zunächst nicht klar. Es handele sich vermutlich um indische Touristen, hieß es. Ein Augenzeuge berichtete gegenüber einem lokalen Fernsehsender, die Maschine sei in einem Dorf auf ein Haus geprallt und zerschellt. In dem Dorf selbst gab es keine Opfer.

hda/dapd

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1. ...
Schalke 25.09.2011
Es bewahrheitet sich immer wieder: Runter kommse alle!;-)
2. unerwünscht
gerpress 25.09.2011
Zitat von SchalkeEs bewahrheitet sich immer wieder: Runter kommse alle!;-)
Das ist wirklich mal ein ausgesprochen klouger Beitrag eines Foristen... Im Ernst: Diese Rundflüge von Kathmandu in die Nähe des Mount Everest sind ein boomendes Geschäft in Nepal. Eine ganze Reihe von Fluggesellschaften halten sich vor allem damit am Leben. Geflogen wird mit z.Z. relativ alten Turboprop-Maschinen, einige Airlines setzen aber auch nagelneues Gerät ein. Das Risiko ist immer das Wetter. Bei Abflug in Kathmandu kann es strahlender Sonnenschein und Windstille sein. Bei der Rückkehr vom "Mount Everest Express" liegt der Airport vielleicht im Nebel (= in einer Wolke). Einen adäquaten Ausweichflugplatz gibt es zwar - doch dann steht ja der Flieger nicht in Kathmandu für die nächste Runde mit Touristen zum Mount Everest oder anderen Zielen in Nepal bereit. Ein enormer Verlust für die Airline. Piloten bei einer mir persönlich sehr gut bekannten Fluggesellschaft haben die (mündliche) Anweisung, die Landung auch bei schlechtem Wetter zu versuchen...
3. Ohne Titel
dimetrodon109 25.09.2011
Zitat von sysopBei einem Flugzeugabsturz in Nepal sind am Sonntag alle 19 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Die meisten Opfer waren ausländische Touristen, die einen Rundflug zum Mount Everest und zu anderen Bergen in der Region gebucht hatten. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,788235,00.html
Habe vor knapp 2 Jahren mit Yeti-Airlines einen ähnlichen Flug gemacht und mich schon sehr über die Flieger (alt aber bunt angemalt) gewundert. Das es nun gekracht hat wundert nicht wirklich. Die Jetstreams, Dorniers und andere Flugsaurier machten keinen besonders gewarteten Eindruck. Aber ein Nepalbesuch ohne den Mt. E. Vorbeiflug, das macht auch keiner.
4. Unsinn
gurama 25.09.2011
Zitat von gerpressDas ist wirklich mal ein ausgesprochen klouger Beitrag eines Foristen... Im Ernst: Diese Rundflüge von Kathmandu in die Nähe des Mount Everest sind ein boomendes Geschäft in Nepal. Eine ganze Reihe von Fluggesellschaften halten sich vor allem damit am Leben. Geflogen wird mit z.Z. relativ alten Turboprop-Maschinen, einige Airlines setzen aber auch nagelneues Gerät ein. Das Risiko ist immer das Wetter. Bei Abflug in Kathmandu kann es strahlender Sonnenschein und Windstille sein. Bei der Rückkehr vom "Mount Everest Express" liegt der Airport vielleicht im Nebel (= in einer Wolke). Einen adäquaten Ausweichflugplatz gibt es zwar - doch dann steht ja der Flieger nicht in Kathmandu für die nächste Runde mit Touristen zum Mount Everest oder anderen Zielen in Nepal bereit. Ein enormer Verlust für die Airline. Piloten bei einer mir persönlich sehr gut bekannten Fluggesellschaft haben die (mündliche) Anweisung, die Landung auch bei schlechtem Wetter zu versuchen...
Die Mountain Flights finden täglich am frühen Morgen statt. Da die Maschinen aller Carrier ab etwa acht Uhr für den ganz normalen Liniendienst benötigt werden, ist es so, dass sehr oft die Flüge ins Himalaya ganz kurzfristig gecancelt werden müssen. Ist das Wetter nur ein wenig schlecht finden ganz einfach keine Starts KTM - MTN statt. Genau so verhält es sich mit den Linienflügen - ist das Wetter mies, wird der Flug verschoben. Oder die Maschine kehrt am Zielort, ohne zu landen wieder um. Das passiert nahezu täglich bei den Flügen hoch nach Lukla. Welchen "adäquaten" Flugplatz zum ausweichen meinen Sie denn? Etwa Pokhara? Oder Bhaktapur? Welcher Pilot hat Ihnen denn etwas von einem "mündlichen Landebefehl" vorgefaselt? Abgesagte oder verschobene Starts und Landungen gehören doch zu Nepal wie Yak und Yeti! Wie oft sind Sie selbst denn nach einem internationalen Flug pünktlich, ohne eine einzige Warteschleife in Kathmandu gelandet? Nix für ungut, aber Flugzeuge stürzen nun mal ab. Schnöde Profitsucht als schnelle Ursache für den Crash zu verkünden, finde ich einfach nur schäbig.
5. Donnerwetter...
gerpress 26.09.2011
Zitat von guramaDie Mountain Flights finden täglich am frühen Morgen statt. Da die Maschinen aller Carrier ab etwa acht Uhr für den ganz normalen Liniendienst benötigt werden, ist es so, dass sehr oft die Flüge ins Himalaya ganz kurzfristig gecancelt werden müssen. Ist das Wetter nur ein wenig schlecht finden ganz einfach keine Starts KTM - MTN statt. Genau so verhält es sich mit den Linienflügen - ist das Wetter mies, wird der Flug verschoben. Oder die Maschine kehrt am Zielort, ohne zu landen wieder um. Das passiert nahezu täglich bei den Flügen hoch nach Lukla. Welchen "adäquaten" Flugplatz zum ausweichen meinen Sie denn? Etwa Pokhara? Oder Bhaktapur? Welcher Pilot hat Ihnen denn etwas von einem "mündlichen Landebefehl" vorgefaselt? Abgesagte oder verschobene Starts und Landungen gehören doch zu Nepal wie Yak und Yeti! Wie oft sind Sie selbst denn nach einem internationalen Flug pünktlich, ohne eine einzige Warteschleife in Kathmandu gelandet? Nix für ungut, aber Flugzeuge stürzen nun mal ab. Schnöde Profitsucht als schnelle Ursache für den Crash zu verkünden, finde ich einfach nur schäbig.
...da macht ja jemand mit seinem ersten Beitrag im Forum gleich ordentlich Reklame für die Flugsicherheit in Nepal - und trifft sogar den Ton, der hier ganz besonders angebracht ist... Vielleicht sollten wir uns einfach mal über unsere Cockpit-Erfahrungen im Luftraum über Nepal austauschen. Sicher kann ich da viel Neues erfahren. Ich denke allerdings, dass ein Forum dazu nicht der richtige Ort ist. Es geht ja nicht darum, Leute zu verschrecken. Herzliche Grüße von VIDP, im Volksmund auch manchmal IGI genannt!
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