München-Flug Druckabfall zwingt Lufthansa-Maschine zum Umkehren

Kurz nach dem Start in Tiflis musste eine Passagiermaschine der Lufthansa mit Ziel München umkehren. Grund war ein Druckabfall an Bord, der nicht behoben werden konnte. Techniker der größten deutschen Fluglinie sind auf dem Weg nach Georgien.


Tiflis/Moskau - Technische Probleme haben eine Lufthansa- Passagiermaschine mit 66 Reisenden an Bord am Montag kurz nach dem Start in der georgischen Hauptstadt Tiflis zur Rückkehr gezwungen.

Unmittelbar nach dem Abheben des Airbus A319 in Richtung München hätten die Instrumente zur Regelung des Kabinendrucks Schwankungen angezeigt, erklärte ein Sprecher der Lufthansa in Frankfurt. Ob sich der Druck tatsächlich verändert hatte, ist bislang unklar. Weil der Defekt nicht behoben werden konnte, kehrte die Maschine nach rund 45 Minuten nach Tiflis zurück.

Die 66 Fluggäste blieben nach Angaben des Sprechers unversehrt. Nach der Landung wurden sie auf Flüge anderer Fluggesellschaften umgebucht. Lufthansa-Techniker aus Deutschland seien bereits auf dem Weg nach Georgien, sagte ein Flughafensprecher in Tiflis. Die Maschine bleibe vorerst am Boden.

fdi/dpa



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