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Münster: Spiegel an Ampeln soll Radfahrer retten

Die Gefahr für Radfahrer durch abbiegende Fahrzeuge soll durch eine Neuerung in Münster verringert werden. Ein Spiegel, der an Ampeln montiert wird, sorgt dafür, dass es keinen toten Winkel gibt. Jetzt wird das System erstmals in Deutschland getestet.

Spiegel für Radfahrer-Sicherheit: In Münster wird das System getestet Zur Großansicht
DPA

Spiegel für Radfahrer-Sicherheit: In Münster wird das System getestet

Münster - Ein simpler Trick soll künftig die Zahl der Verkehrsunfälle beim Abbiegen senken: Unter der Ampel hängt dabei ein Spiegel, der Lastwagenfahrern und anderen Fahrzeugen sonst unsichtbare Bereiche am Straßenrand zeigt.

Die Fahrradstadt Münster testet das System seit Freitag als erste Stadt in Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen verunglückten im vergangenen Jahr gut 500 Radfahrer, weil abbiegende Autos, Lastwagen oder Busse sie anfuhren.

Die Ursache dürfte häufig der tote Winkel gewesen sein, vermutet das Innenministerium. Münster testet die neue Spiegel-Ampel vorerst an zwei Stellen. In den Niederlanden wird das System schon erfolgreich eingesetzt.

sto/dpa

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insgesamt 27 Beiträge
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1.
Ingmar E. 15.03.2013
Der tote Winkel ist sicher nicht die Ursache für die Unfälle, sondern ein Faktor der die Situation noch gefährlicher macht. Auslöser für die Gefahr sind allerdings die Radweg-Todesfallen. Würden Radfahrer auf der Fahrbahn fahren, würde die Situation gar nicht erst entstehen.
2. Todeskandidaten auf 2 Rädern
sarkasty 15.03.2013
Kein Verkehrsteilnehmer wie der Radfahrer ist gemäß an prozentualer Beteiligung am Straßenverkehr so vielen tödlichen Unglücken ausgesetzt. Ein kleiner Spiegel, mit großer Wirkung! Aber was ist mit der Aggressionen, die Autofahrer gegeneinander anwenden, auch gegen die relativ ungeschützten Radfahrer einetzen!
3. Als erste Stadt in Deutschland? Wirklich?
Don_Harry 15.03.2013
In Freiburg sind solche Spiegel schon seit Jahren im Einsatz. War glaube ich ein Projekt der Stadt mit Unterstützung des ADAC.
4.
Ingmar E. 15.03.2013
Zitat von sarkastyKein Verkehrsteilnehmer wie der Radfahrer ist gemäß an prozentualer Beteiligung am Straßenverkehr so vielen tödlichen Unglücken ausgesetzt. Ein kleiner Spiegel, mit großer Wirkung! Aber was ist mit der Aggressionen, die Autofahrer gegeneinander anwenden, auch gegen die relativ ungeschützten Radfahrer einetzen!
Das sind die KRAD-Fahrer. Autofahren und Fahrradfahren ist ungefähr gleich gefährlich, sogar eher mit leichtem Vorteil fürs Fahrrad (weil man ja mit sportlicher Betätigung das Risiko auf Erkrankungen senkt, während das Unfallrisiko mit KFZ vergleichbar ist), KRAD-Fahren ist ca. 8mal gefährlicher. Genauere Daten z.B. auf den Seiten von Bernd Sluka zusammengetragen.
5. Hallo Inmar E.
sarkasty 15.03.2013
Diese Aussage ist gewiß nicht haltbar. Googeln Sie mal „tödliche Fahrradunfälle.“ Habe aber in der Eingangszeile von Zweiradfahrern gesprochen, wobei sich auch die KRAD-fahrer angesprochen fühlen können. Ich fahre seit 4 Jahrzehnten Krad derzeit R1, als auch Fahrrad. Meine persönliche Feststellung ist, dass viele Kradfahrer durch überhöhte Geschwindigkeit bzw Selbstüberschätzung und kalte Reifen zu Sturz kommen, sich gefährden und dadurch auch leichter übersehen werden. Meine Unfallstatistik Fahrrad/Motorrad liegt mindestens 10:1 für das Fahrrad. Hatte in diesem Jahr bereits 2 Fahrradunfälle mit 2 Knochenbrüchen, Abschürfungen und Prellungen, durch Einwirkung von PKW`s!
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