"National Geographic"-Fotowettbewerb Schwindelerregend

Ein Walkalb mit seiner Mutter, Häuserschluchten in Hongkong, Zwillinge in Brasilien: Das Magazin "National Geographic" hat die besten Reisefotos des Jahres gekürt.

Reiko Takahashi/ National Geographic Travel Photographer of the Year Contest

Als die japanische Fotografin Reiko Takahashi vor der Küste der japanischen Insel Kumejima schnorcheln ging, erlebte sie ein kleines Wunder: Eine riesige Buckelwalkuh schwamm mit ihrem Kalb direkt an ihr vorbei. Fasziniert von dem Anblick machte Takahashi Fotos. Eines davon zeigt die Schwanzflosse des Buckelwalbabys, das dicht unter der Wasseroberfläche schwimmt, von hinten. "Mermaid" nannte sie es, Meerjungfrau.

Das Bild überzeugte die Jury des "National Geographic Travel Photographer of the Year"-Wettbewerbs, die es unter mehr als 13.000 eingesendeten Bewerbungen als das beste auswählte. Takahashi bekam den begehrten Großen Preis der Jury.

Jedes Jahr wählt eine Jury für das Magazin "National Geographic" bei dem Fotowettbewerb die besten Reisefotos aus den Kategorien "Natur", "Menschen" und "Städte" aus. Die Fotografen aus aller Welt senden dazu ihre Bilder ein. Wir zeigen einige der Gewinner:

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insgesamt 2 Beiträge
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Reg Schuh 05.07.2018
1. Drohnen-Fotos
Die Drohnen-Fotos sind toll, aber sie können allenfalls dann noch als "Reisefotos" gezählt werden, wenn es als eine "Reise" gilt, daß die Fotografen in primärer Absicht, ganz bestimmte Fotos mit ihrer schicken Flugdrohne zu machen, dort waren.
Papazaca 05.07.2018
2. Viele perfekte Fotos, die mich selten berühren
Unabhängig von eingesetzen Drohnen sind viele Fotos mit sehr viel Aufwand gemacht worden. Aber auf wirken sie eher beschreibend, ohne viel auszulösen. Wirklich berührt hat mich das Foto der Bahnreisenden in Bangladesh und die beiden Zwillingsschwestern, die in Brasilien leben. Aber auch nur wegen erklärenden Texte. Die Fotos der Pyramide, der geologischen Formationen in den Dolomiten und die Hochhausfotos sind perfekt, komischer Weise berühren sie mich nicht so. Ja, das einzige Foto, das mich wirklich berührt, ist der Mann mit Baby in dem überfüllten Zug. Schon, interessant wie offensichtliche Perfektion zwar technisch überzeugt, aber menschlich kaum berührt. Gut, ich kann da natürlich nur von mir sprechen ....
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