New Yorker Polizei Verärgerte Piloten fliegen Penis-Form

Aus Ärger über einen Vorgesetzten haben Piloten der New Yorker Polizei eine wenig originelle Flugroute geflogen: in Form eines riesigen Penis. Sie hatten Sicherheitsbedenken bei ihrem Auftrag.

Muster am Himmel (Symbolfoto)
DPA

Muster am Himmel (Symbolfoto)


Einen Stinkefinger haben fünf Piloten des New York Police Department (NYPD) ihrem Vorgesetzten in den Himmel gemalt: Sie nutzten ein Spionageflugzeug, um eine Route in Form eines Penis zu fliegen. Das Muster wurde durch die Tracking-Software der Behörde entdeckt, berichteten US-Medien.

Aus Kreisen der Polizei hieß es laut der Zeitung "Independent", dass der Konflikt sich an Flügen der einmotorigen Cessna über dem offenen Meer entzündet habe, die seit Juni 2017 regelmäßig angeordnet würden. Die Piloten sollten 40 Kilometer vor der Küste nach Schiffen mit radiologischen Waffen Ausschau halten. Aufgrund der geringen Flughöhe befänden sie sich dabei regelmäßig außerhalb der Radar- und Funkreichweite.

"Wenn das Propellerflugzeug Probleme hat, ist es vorbei. Man stürzt in den Ozean", soll der Chef der Flugeinheit laut "Independent" gewarnt worden sein. "Sie hätten nicht genügend Zeit, um aus dieser Höhe zurück an Land zu gleiten. Es war wie eine Selbstmordmission." Zwölf Piloten hätten Sicherheitsbedenken geäußert.

Nach dem Penis-Flug ergriff das NYPD Disziplinarmaßnahmen: Zwei der Piloten wurden aus der Flugeinheit entlassen, weitere acht mussten ihre Fliegerkleidung ausziehen, Hangars putzen und das Auto des Vorgesetzten waschen.

Erst im vergangenen November hatte eine Flugcrew der US Navy eine ähnlich originelle Idee: Sie malten mit einem Kampfjet über dem US-Staat Washington einen Phallus in den Himmel. Bilder der Flugroute verbreiteten sich rasch über die sozialen Medien, die Crew musste am Boden bleiben.

abl



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