Europäische Airlines Fluggäste dürfen bei Start und Landung Computer benutzen

Arbeiten am Laptop, Filme auf dem Tablet schauen - das ist bei Start und Landung bisher verboten. Doch künftig sollen Passagiere europäischer Airlines jederzeit ihre elektronischen Geräte benutzen dürfen, allerdings nur im Flugmodus.

Maschine der Lufthansa: Flugsicherheitsagentur lockert Nutzungsregeln für Smartphones
REUTERS

Maschine der Lufthansa: Flugsicherheitsagentur lockert Nutzungsregeln für Smartphones


Köln - Die US-Luftfahrtbehörde FAA war kürzlich mit einer Lockerung der Regeln vorgeprescht, nun zieht Europa nach: Reisende sollen auch hier künftig umfangreicher als bisher elektronische Geräte wie Smartphones oder Tabletcomputer an Bord von Flugzeugen nutzen dürfen. Die Europäische Flugsicherheitsagentur (EASA) in Köln teilte am Mittwoch mit, bis zum Monatsende entsprechende neue Richtlinien für die Nutzung der Geräte auf Flügen zu veröffentlichen.

Die Nutzung der Geräte soll in Zukunft während aller Phasen des Fluges erlaubt sein, sofern sich die Geräte im sogenannten Flugmodus befinden und damit keine Verbindung zu Mobilfunknetzen besteht.

Bisher sehen die Richtlinien der Flugsicherheitsagentur vor, dass Handys, MP3-Player oder E-Book-Reader nicht während des Starts, der Landung oder auf dem Rollfeld genutzt werden dürfen. Größere Geräte wie Notebooks müssen zudem verstaut sein.

Die angekündigten Änderungen gelten für alle Flugzeuge, die von europäischen Fluggesellschaften betrieben werden, wie die EASA mitteilte. Die Neuerungen bedeuten aber "keine Kompromisse in Sachen Sicherheit". Langfristig strebe die Agentur an, auch Handy-Telefonate auf Flügen zu erlauben.

bon/AFP



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insgesamt 53 Beiträge
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Hans58 13.11.2013
1.
Zitat von sysopREUTERSArbeiten am Laptop, Filme auf dem Tablet schauen - das ist bei Start und Landung bisher verboten. Doch künftig sollen Passagiere europäischer Airlines jederzeit ihre elektronischen Geräte benutzen dürfen - im Flugmodus. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/nutzungsregeln-fuer-smartphones-und-computer-im-flugzeug-a-933411.html
Bis das in Deutschland in der aktuellen nationalen Verordnung umgesetzt wird, wird es wieder unzählige überflüssige Diskussionen in deutschen Lfz geben. (http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/luftebv_2008/gesamt.pdf)
p_zero 13.11.2013
2. Piloten-App
Hey, dann kann ich endlich meine Piloten-App ausprobieren, die geht dann über Bluetooth direkt ins Cockpit, und der Captain kann ein Nichkerchen macht (macht er ja eh). Schauen wir mal ob der Looping mit dem dem A340 klappt, hehe.
kleineEiszeit 13.11.2013
3. wenn die Mobilen Geräte
für die Flugzeuge bzw. das Fliegen ernsthaft gefährlich wären, müssten Handys oder Notebooks extrem stärker kontrolliert werden, ob diese tatsächlich ausgeschaltet sind. Niemand kontrolliert dies aber, das kann ich als Vielflieger attestieren. Lediglich Passagiere, die offen mit ihren Handys hantieren, werden auf das Verbot aufmerksam gemachht. Habe ich aber das Handy in der Hosen- oder Jackentasche, kann niemand sehen, ob es wirklich ausgeschaltet ist. Ich schlussfolgere daraus, dass hier lediglich Sicherheitsaspekte die Gründe für das aktuelle Verbot sind. Keinesfalls kannn jedoch ein eingeschaltetes Handy für das Flugzeug beim Starten und Landen gefährlich werden. Auf diesen feinen Unterschied sollt man schon aufmerksam machen.
occially 13.11.2013
4. Wie sensationell!
Das ist ja der Wahnsinn! Die Europäer dürfen nachmachen, was die Amis erlaubt haben. Den Zwang, den Amis sämtliche Fluggastdaten zu übermitteln, den trauen sich aber die Europäer nicht selbstständig in Frage zu stellen. Anscheinend ist nun jedoch erwiesen, dass beim Gamen keine Terrorgefahr gegen Amerika ausgeht. Toll....
csar 13.11.2013
5. Höchste Zeit
War echt lächerlich, dass man den Kindle nicht beim Start benutzen durfte, aber Digitaluhren weiter ticken durften
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