Von Olaf Perwitzschky
Diese Lage sorgt für den Wärmerückhalt. Sie heißt zwar zweite Lage, kann aber durchaus aus mehreren Schichten bestehen. Die zweite Lage können auch zwei dünne Fleecepullover übereinander sein.
Bei falschen Materialien ist die zweite Lage ein wahrer Feuchtigkeitspuffer. Wer einen Baumwoll-Sweater anzieht und ordentlich Dampf ablässt, wird nach ein paar Stunden eine doppelt so schwere zweite Lage ausziehen, wie er angezogen hat. Auch Merino-Lagen sind wieder nur begrenzt geeignet, auch diesmal wegen des hohen Feuchtigkeitspuffers.
Gut geeignet sind auch hier Bekleidungsstücke aus Kunstfaser. Luftige und leichte Fleecelagen sind universell einsetzbar und tragen sich angenehm. Unter einer anderen Lage getragen, bringen sie viel Wärme. Im Normalfall ist die zweite Lage aber nicht winddicht und natürlich auch nicht wasserdicht oder wasserabweisend. Das würde den Durchgang von Wasserdampf massiv erschweren.
Das ist auch der Grund, warum man die leichten Kunstfaserjacken aus Primaloft oder ähnlichen Materialien nicht als zweite Lage trägt, wenn man sich bewegt. Sowohl die Wattierung als auch die beiden Lagen winddichten Materials (Futter und Außenstoff) dieser Jacken blockieren jeden Durchgang von Dampf.
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