Passagiere in Panik Bienen schwärmten auf russischem Flug in der Business Class aus

Bienen als blinde Passagiere: Als an Bord eines russischen Flugzeugs plötzlich das große Summen begann, waren Passagiere und Crew geschockt. Jemand hatte einen ganzen Schwarm in die Business Class geschmuggelt. Unfassbar ist, wer die Insekten im Handgepäck hatte.


Moskau - Ein illegal an Bord geschmuggeltes Bienenvolk hat die Passagiere eines russischen Linienflugzeugs in Panik versetzt. Die Bienen seien während des Fluges von Blagoweschtschensk im fernen Osten Russlands nach Moskau aus einem Schrank in der Business Class ausgebrochen, berichtete ein Sprecher der Fluggesellschaft Yakutia am Donnerstag.

"Es war furchterregend. Die Passagiere standen unter Schock", schilderte er. Der "heroischen" Kabinenbesatzung sei es gelungen, den Schrank mit Klebeband abzudichten, um weitere Bienen am Entkommen zu hindern.

Die Zeitung "Rossiiskaja Gaseta" berichtete am Donnerstag in ihrer Titelgeschichte über den Fall, der sich bereits Ende Mai ereignete. Dem Bericht zufolge war es der stellvertretende Flughafendirektor von Blagoweschtschensk selbst, der entgegen den Vorschriften den Bienenstock an Bord schmuggelte.

jus/AFP



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Magnolie5 19.08.2011
1. Panik
Danke fuer den Artikel, bisher haette ich mein gesamtes Hab und Gut darauf verwettet, dass nur Chinesen nicht vorausschauend denken und die Gefahren ihrer Handlungen nicht einschaetzen. Ab heute werden sie von den Russen getopt! Wieviel Kontrolle muss ein Staat den noch einfuehren?
Hans58 19.08.2011
2. Nie mehr einen Titel...
Zitat von Magnolie5Danke fuer den Artikel, bisher haette ich mein gesamtes Hab und Gut darauf verwettet, dass nur Chinesen nicht vorausschauend denken und die Gefahren ihrer Handlungen nicht einschaetzen. Ab heute werden sie von den Russen getopt! Wieviel Kontrolle muss ein Staat den noch einfuehren?
Ich schlage Ihnen vor, Sie fliegen z.B. mal mit der TAP von Lissabon nach Madeira (EU!!!) und dann fragen Sie am Gate jemand vom Bodenpersonal, ob das mitgeführte Huhn oder das kleine Schweinchen bei Druckabfall in der Kabine eine gesonderte Maske übergestreift bekommt.... Und was auf die Chinesen zutrifft, trifft allemal auf nahezu alle asiatischen inländischen Flüge zu solange es sich nicht um touristische Rennstrecken für Ausländer handelt. Bei einigen der rund 55 kongolesischen Fluglinien werden Tiere sogar im Cockpit befördert (sie dürfen aber nicht an die Instrumente).
wilam 19.08.2011
3. Bevor man die Bienen verdammt:
hat der Absender vielleicht ökologischen Honig aus Marmeladenresten gewinnen wollen? Permanent als "Honigflug für Bienenfreunde". Hallo, Geschäftsidee.
frankzappajr. 20.08.2011
4. ...Flugzeugtechnik revolutionieren
Zitat von Hans58Ich schlage Ihnen vor, Sie fliegen z.B. mal mit der TAP von Lissabon nach Madeira (EU!!!) und dann fragen Sie am Gate jemand vom Bodenpersonal, ob das mitgeführte Huhn oder das kleine Schweinchen bei Druckabfall in der Kabine eine gesonderte Maske übergestreift bekommt.... Und was auf die Chinesen zutrifft, trifft allemal auf nahezu alle asiatischen inländischen Flüge zu solange es sich nicht um touristische Rennstrecken für Ausländer handelt. Bei einigen der rund 55 kongolesischen Fluglinien werden Tiere sogar im Cockpit befördert (sie dürfen aber nicht an die Instrumente).
Lieber Hans, ich danke Ihnen für diesen Satz, der kommt in mein Sammelsurium der geilsten Sprüche aller Zeiten! ; ) Die wahre Hintergrundgeschichte zum Artikel, kann man übrigens beim Postillon nachlesen. 1. Artikel => Kommentare http://www.der-postillon.com/
Listerholm 20.08.2011
5. Völlig falsch
Zitat von wilamhat der Absender vielleicht ökologischen Honig aus Marmeladenresten gewinnen wollen? Permanent als "Honigflug für Bienenfreunde". Hallo, Geschäftsidee.
Sie haben von Aerodynamik und Physik keine Ahnung ;-) Bei dem Flieger handelte es sich um eine alte TU. Und die propellierenden Insekten erzeugten zusätzlichen Auf-und Vortrieb. Das spart Kerosin und macht die marode Fluglinie vermutlich fitter für den Wettbewerb. So ist das. Ganz einfach. Nur ein bißchen nachdenken. Bin schon weg.
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