Giftige Nesseltiere Wieder Portugiesische Galeeren vor Mallorca gesichtet

Die Mallorquiner bleiben vorsichtig: Nachdem eine der hochgiftigen Portugiesischen Galeeren vor dem Süden der Insel vermutet wurde, verhängten sie kurzzeitig erneut ein Badeverbot.

Portugiesische Galeere (Archiv)
DPA

Portugiesische Galeere (Archiv)


Vor der Küste von Mallorca sind nach mehreren Wochen Ruhepause wieder Portugiesische Galeeren gesichtet worden. Die hochgiftigen Nesseltiere hatten bereits Ende Mai auf der Urlaubsinsel für Wirbel gesorgt. Zeitweise war in der Bucht von Palma und an anderen Stränden ein Badeverbot verhängt worden.

Am Sonntag sei nun ein Exemplar in der Nähe von Calvia im Südwesten Mallorcas entdeckt worden, berichteten mallorquinische Medien. Laut "Mallorca Magazin" mussten Rettungskräfte bereits am Samstag in Portals Vells am Südzipfel der Baleareninsel mehrere Badegäste aus dem Meer zurück an den Strand holen, nachdem dort mutmaßlich eine Portugiesische Galeere im Wasser schwamm. Kurzzeitig sei an dem Strand auch die rote Flagge gehisst worden, hieß es.

Was für Tiere Portugiesische Galeeren sind und wie man sich im Falle eines Kontaktes verhalten sollte, lesen Sie hier:

abl/dpa

insgesamt 4 Beiträge
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taglöhner 02.07.2018
1. Wunderschöne Spaßbremse
Schon ein vermehrtes Anlanden unserer vergleichsweise harmlosen Feuerquallen kann den Familienurlaub ganz schön vermiesen. Die hier ist kein Spaß: Dutzende Meter lange, für Schwimmer unsichtbare, lebensgefährlich-toxische Nesselfäden an einer unscheinbaren kleinen Blase oder gar von dieser abgerissen. Die gruselt mehr als der unweit gespottete weiße Hai.
hileute 02.07.2018
2. Badeverbot unnötig
wer, wie ich schon sowieso an Quallenphobie leidet, der wird schon nicht ins Wasser gehen wenn man sagt daß diese Viecher da möglicherweise existieren
ancoats 02.07.2018
3.
Nicht schön, das Ding. Die Mittelmeerküsten sind außerdem perodisch stark von einer ebenfalls sehr unangenehmen Quallenart namens Pelagia Noctiluca (Leuchtqualle) heimgesucht - wenn ein solches Exemplar einen voll erwischt, können die Schmerzen exorbitant sein, und zudem heilt die Kontakstelle auf der Haut nur schwer bzw. sehr langsam, ggf. droht eine Imunreaktion. Seit ich Opfer dieses Viechs (?) in Südfrankreich live erlebt habe, spielt mir mein Hirn beim Baden stets die Musik aus dem Weißen Hai ein... ;-) Damalige Tipps der Einheimischen bei Kontakt: Stelle sofort mit Sand bestreuen, dann vorsichtig abschaben (entfernt etwaige Tentakelreste), auf gar keinen Fall Süß-, sondern Meerwasser, noch besser: Essig drauf, anschließend Antihistame / Cortison besorgen.
RamBo-ZamBo 03.07.2018
4. asdf
Fiese Viecher, auch wenn das im eigentlichen Sinne keine Quallen sind. Aber auch sonst bade ich nur noch ungern im (Mittel-)Meer, seit ich einmal eine Feuerqualle (vermutlich Leuchtqualle) spüren durfte. Schuld ist mal wieder der Mensch: https://www.morgenpost.de/vermischtes/article211207073/Warum-sich-Quallen-wieder-in-den-Meeren-ausbreiten.html
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