Promi-Kampagne Verona Feldbusch wirbt für die Expo

Auf Veronas üppige Formen und den väterlichen Charme eines Peter Ustinov wollen die Macher der Weltausstellung bei ihren neuen Werbespots setzen. Damit nicht genug: Wim Wenders und Harald Schmidt wurden von den Expo-Managern ebenfalls eingekauft.


Hannover - Kultstar Verona Feldbusch und Sir Peter Ustinov sollen die neuen Sympathieträger der Weltausstellung werden. Die beiden Prominenten sind Hauptdarsteller einer 70-Millionen-Mark-Werbekampagne der Expo-Gesellschaft, die am 24. Juli beginnen soll.

Will in Zukunft auch im Dienste der Expo lächeln: Verona Feldbusch
DPA

Will in Zukunft auch im Dienste der Expo lächeln: Verona Feldbusch

"Wir wollen das, was jetzt sichtbar ist, unkompliziert und populär rüberbringen", sagte Expo-Geschäftsführer Reinhard Volk am Donnerstag in Hannover. Die Kampagne werde "zwischen den Polen Fun und Future" stehen, so Paul Steentjes von der Düsseldorfer Werbeagentur DDB. Die Werbung soll die bislang enttäuschenden Besucherzahlen nach oben treiben.

Unterlegt werden die sechs TV-Spots - Regie führt unter anderem Wim Wenders - von einer "millenniumsgerechten" Fassung des dreißiger Jahre Klassikers: "Das gibt's nur einmal, das kommt nie wieder." Die neue Werbung - 50 Millionen Mark werden dafür in Deutschland ausgegeben - konzentriert sich vorwiegend auf Fernsehspots, die vom Team des Komikers Harald Schmidt geschrieben und produziert werden.

Es sei gelungen, mit den 30- und 45-Sekunden-Sketchen in die werbewirksamen Zeiten der Fernsehsender zu kommen, sagte Steentjes. Außerdem sollen in Deutschland Zeitungen, Zeitschriften, Magazine und das Internet beworben werden. Im Ausland werde man sich wegen des verhältnismäßig engen Budgets auf die Länder Skandinaviens, die Niederlande, Italien und Frankreich konzentrieren. Vorwiegend sollen dort Anzeigen in Printmedien geschaltet werden.

Auf die Frage, ob und wie viel Honorar Feldbusch und Ustinov für ihr Engagement bekommen, antwortete Steentjes ausweichend. "Wir wollen nicht über Honorare reden, aber ganz ohne Geld geht es nicht."



© SPIEGEL ONLINE 2000
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.