Nach Tod einer deutschen Touristin Hotels auf Koh Samui warnen vor tödlichen Quallen

Eine deutsche Touristin starb nach Kontakt mit einer giftigen Würfelqualle. Jetzt reagieren die Hotels auf der Ferieninsel Koh Samui: Sie warnen Gäste davor, schwimmen zu gehen - und installieren Netze.


Auf der thailändischen Ferieninsel Koh Samui herrscht weiter Quallenalarm, nachdem eine Deutsche nach der Berührung mit einer Würfelqualle ums Leben gekommen war.

Mindestens ein Hotel am populären Lamai-Strand hat ein Netz als Quallenschutz um seinen Privatstrand gezogen, wie dessen Manager berichtete. An seinem Strand habe es bereits seit mehreren Tagen Warnschilder gegeben. Mehrere weitere Hotels wurden von den örtlichen Behörden aufgefordert, ebenfalls Netze zu installieren.

Andere Hotels erklärten, ihre Mitarbeiter hätten die Gäste am Strand schon am Dienstag gewarnt, dass es vor der Küste Würfelquallen gegeben habe. Zudem gebe es Erste-Hilfe-Stationen mit Essig am Strand. Essig lindert die Schmerzen, die als Folge des Gifts auftreten.

Die junge Frau aus Göttingen war am Dienstagabend am Lamai-Strand ins Wasser gegangen. Sie kam mit den bis zu drei Meter langen Tentakeln einer Würfelqualle in Kontakt. Das Gift dieser Nesseltiere gehört zu den gefährlichsten der Welt. Es löst Lähmung und Atemnot aus. Die junge Frau starb in der Nacht zum Mittwoch im Krankenhaus. Eine Freundin wurde leicht verletzt.

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Quallen: Gefahr im Meer

sto/dpa



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