Berlin - Unfreiwilliger Zwischenstopp in Berlin-Spandau: Etwa 300 Bahnreisende mussten am Vormittag den Zug wechseln, nachdem sich in ihrem ICE Rauch entwickelt hatte. Der Schwelbrand sei gegen 10 Uhr am Triebkopf entdeckt worden, wie ein Bahnsprecher sagte. Ein offenes Feuer sei nicht ausgebrochen.
Mehr als hundert Feuerwehrleute aus ganz Berlin rückten an. Innerhalb einer halben Stunde sei die Lage aber unter Kontrolle gewesen, teilte die Feuerwehr mit. "Wir dachten, der ganze Zug steht in Flammen", erklärte ein Sprecher. "Zum Glück mussten wir aber nicht mehr eingreifen. Der Schwelbrand war bereits von selbst erloschen." Verletzt wurde niemand.
Die Fahrgäste verließen den Zug auf der Fahrt von Berlin nach München laut Bahnsprecher im Bahnhof Berlin-Spandau. Sie setzten die Fahrt mit einem anderen ICE fort. Der defekte Zug sei anschließend zur Untersuchung und Reparatur zurück auf das Betriebsgelände in Rummelsburg gebracht worden. Wie es zu der Rauchentwicklung kam, soll nun untersucht werden.
jus/dpa/dapd
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