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25. Februar 2013, 14:05 Uhr

Luftverkehr

Radarpanne bei der Flugsicherung kann für Verspätungen sorgen

Technische Störung bei der Flugsicherung: Das Radarsystem ist aus unbekannten Gründen ausgefallen. Eine Reserveanlage hat deren Dienst übernommen - doch diese verfügt über geringere Kapazitäten.

Frankfurt am Main - Wegen einer Radarpanne bei der Flugsicherung kann es in Deutschland zu Flugverspätungen kommen. Ein Radarsystem für die Kontrolle des oberen Luftraums - also über 7500 Meter - sei ausgefallen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) am Montag. Daraufhin sei eine Reserveanlage in Betrieb genommen worden.

Da das Reservesystem eine geringere Kapazität habe, könne es zu geringen Verspätungen kommen. Die genauen Auswirkungen seien noch nicht absehbar. Der Grund für die Störung sei noch unklar, Techniker der DFS untersuchten die Anlage, sagte sie.

Die bundeseigene Flugsicherung hat ihren Hauptsitz in Langen bei Frankfurt und zählt 6000 Mitarbeiter. Auf den Frankfurter Flughafen hatte die Panne unmittelbar keine Auswirkung. Viel größere Folgen hat das Winterwetter. Bis Mittag seien bereits 110 Flüge annulliert worden, sagte ein Sprecher der Betreibergesellschaft Fraport. Insgesamt sollten an Europas drittgrößtem Airport am Montag 1260 Maschinen starten und landen.

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