Rauchentwicklung an Bord Hunderte Fahrgäste müssen ICE-Zug verlassen

Bahnzwischenfall am Hauptbahnhof Hannover: Weil sich im Triebwagen eines ICE-Zuges Rauch ausbreitete, mussten sämtliche Passagiere umsteigen. Für den Feuerwehreinsatz wurden die Gleise gesperrt.


Hannover - Wegen Rauchentwicklung am Triebwagen ist ein ICE am Donnerstagabend im Hauptbahnhof von Hannover gestoppt worden. Wie die Bundespolizei mitteilte, wurde der Strom abgestellt und die etwa 350 Reisenden konnten den Zug von Berlin nach Köln ruhig und geordnet verlassen. Die angrenzenden Gleise wurden aus Sicherheitsgründen abgesperrt.

Der Zug war von Berlin nach Köln unterwegs. Nach Angaben eines Bahnsprechers wurde der Qualm um 20.34 Uhr bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof Hannover bemerkt. Die Feuerwehr habe den Rauch mit Pulver und Schaum bekämpft. 80 Feuerwehrleute mit drei Löschzügen seien zum Einsatz gekommen.

Ursache der Rauchentwicklung sei ein Defekt im Schaltkasten der Lok gewesen, hieß es. Der ICE stand am Freitagmorgen noch im Bahnhof. Das Eisenbahnbundesamt und die Bundespolizei haben Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des Schadens war zunächst unklar. Die 350 Reisenden konnten ihre Fahrt mit einem Ersatzzug fortsetzen.

sto/AP/dpa



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