Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

Renitente Passagiere: Hong Kong Airlines lehrt Flugbegleiter Kung Fu

Regelmäßig werden Flugzeugkabinen zu Nahkampfzonen. Doch Passagiere von Hong Kong Airlines sollten sich künftig überlegen, ob sie randalieren. Das Personal der Fluglinie lernt Kung Fu - und kann schon erste Erfolge vorweisen.

Chinesische Stewardess: Ideale Kampfkunst für enge Räume Zur Großansicht
Getty Images

Chinesische Stewardess: Ideale Kampfkunst für enge Räume

Hongkong - Fluggäste können die Pest sein: Nicht wenige randalieren betrunken, unter Drogen oder auch nach einem Ehekrach. Andere wollen unterwegs das Steuer übernehmen, über Bomben reden oder auch einfach aussteigen. Bisweilen sind die Flugbegleiter so hilflos, dass Mitreisende die renitenten Passagiere ins Klo sperren oder sogar verprügeln müssen.

Diese Schmach soll den Mitarbeitern von Hong Kong Airlines künftig erspart bleiben: Sie erhalten Training im Kampfsport Kung Fu, um mit betrunkenen oder aufmüpfigen Passagieren fertigzuwerden. Wie die englischsprachige Zeitung "Sunday Morning Post" am Sonntag berichtete, lud die Fluglinie ihr gesamtes Personal zu Unterrichtsstunden in Wing Chun, einer Form des Kung Fu, ein. Für das Flugbegleitpersonal war der Unterricht verpflichtend.

Nach Angaben der Airline gibt es wöchentlich etwa drei Vorfälle mit schwierigen Passagieren. Erst vor zwei Wochen habe eine Flugbegleiterin ihre Kampfkunstfähigkeiten gegenüber einem übergewichtigen, betrunkenen Passagier unter Beweis stellen können.

"Am Anfang waren wir überrascht, aber nach ein paar Stunden hat uns Wing Chun wirklich gefallen", sagte die Berufsanfängerin Lumpy Tang, die nach eigenen Worten nie gedacht hätte, dass Kung Fu einmal zu ihrer Arbeit gehören würde. Wing-Chun-Trainerin Katherine Cheung sagte der Zeitung, die Kampfkunst funktioniere auch auf engem Raum und sei daher ideal für Flugpersonal.

dab/AFP

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 18 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. LoL
Altesocke 17.04.2011
Zitat von sysopRegelmäßig werden Flugzeugkabinen zu Nahkampfzonen. Doch Passagiere von Hong Kong Airlines sollten sich künftig überlegen, ob sie randalieren. Das Personal der Fluglinie lernt Kung Fu - und kann schon*erste Erfolge vorweisen. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,757572,00.html
Ich finde das Photo sagt viel mehr ueber fliegen (nicht nur)in Asien. Es wird schon der Gurt erklaert, die meisten Flieger haben da schon das Gate verlassen, die Ansage "Alle elektronischen Geraete aus" wurde schon lange getaetigt. Und was sehen wir, die Saftschupse und der Photograph? Mindestens 2 Fluggaeste machen Photos mit Digi-cams. Selbst wenn das eine gestellte Aufnahme ist/sein sollte, und ein Flieger erwiesenermassen auch mit 100 eingeschalteten "Handys" nicht abschmiert, wird hier deutlich gezeigt, das sich dort kaum jemand ueber Sicherheitsanordnungen Gedanken macht!
2. Nie mehr einen Titel...
Hans58 17.04.2011
Zitat von AltesockeIch finde das Photo sagt viel mehr ueber fliegen (nicht nur)in Asien. Es wird schon der Gurt erklaert, die meisten Flieger haben da schon das Gate verlassen, die Ansage "Alle elektronischen Geraete aus" wurde schon lange getaetigt. Und was sehen wir, die Saftschupse und der Photograph? Mindestens 2 Fluggaeste machen Photos mit Digi-cams. Selbst wenn das eine gestellte Aufnahme ist/sein sollte, und ein Flieger erwiesenermassen auch mit 100 eingeschalteten "Handys" nicht abschmiert, wird hier deutlich gezeigt, das sich dort kaum jemand ueber Sicherheitsanordnungen Gedanken macht!
OT: Das ist zumindest mach deutschem Recht erlaubt, hier:http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/luftebv_2008/gesamt.pdf Und das angebliche gesetzliche Verbot der Nutzung von Handys ist mit der letzten Änderung dieser Verordnung auch nicht mehr vorhanden. Warten Sie mal ab, was deutsche Airlines demnächst erlauben
3. Lesen, denken, nachdenken!
Altesocke 18.04.2011
Zitat von Hans58OT: Das ist zumindest mach deutschem Recht erlaubt, hier:http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/luftebv_2008/gesamt.pdf Und das angebliche gesetzliche Verbot der Nutzung von Handys ist mit der letzten Änderung dieser Verordnung auch nicht mehr vorhanden. Warten Sie mal ab, was deutsche Airlines demnächst erlauben
Sie verstehen es also auch nicht? Es geht nicht um gesetzlich erlaubt oder verboten. Es geht um die Vorschriften der Airlines, denen sie sich unterwerfen, fuer die Dauer des Aufenthaltes an Bord eines Fliegers. Allerdings duerfen sie mir gerne die Airline benennen, die fuer Start und Landung die Nutzung von irgendwelchen elektr. Equipment gestattet. Weil darauf (Startvorbereitung) bezog ich mich. Und darauf, das waehrend des Startes die letzten, sowie im Landeanflug schon wieder die ersten Mobilfunktelefone SMS'n vermelden oder Klingeln! Und auch mit Blick auf 'Mobilfunk im Flieger erlaubt' waere das eine neue Information fuer mich.
4. Mist, Zitat vergessen
Altesocke 18.04.2011
Zitat von Hans58OT: Das ist zumindest mach deutschem Recht erlaubt, hier:http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/luftebv_2008/gesamt.pdf Und das angebliche gesetzliche Verbot der Nutzung von Handys ist mit der letzten Änderung dieser Verordnung auch nicht mehr vorhanden. Warten Sie mal ab, was deutsche Airlines demnächst erlauben
Aus ihrem Link: Ist schoen, das sie wissen wo es steht. Nicht so schoen, das sie es selber entweder nicht gelesen, oder auch einfach nur nicht begriffen haben! Noch eine schoene Woche!
5. Elektronische Geräte aus!
Bernd R. 18.04.2011
Zitat von AltesockeIch finde das Photo sagt viel mehr ueber fliegen (nicht nur)in Asien. Es wird schon der Gurt erklaert, die meisten Flieger haben da schon das Gate verlassen, die Ansage "Alle elektronischen Geraete aus" wurde schon lange getaetigt. Und was sehen wir, die Saftschupse und der Photograph? Mindestens 2 Fluggaeste machen Photos mit Digi-cams. Selbst wenn das eine gestellte Aufnahme ist/sein sollte, und ein Flieger erwiesenermassen auch mit 100 eingeschalteten "Handys" nicht abschmiert, wird hier deutlich gezeigt, das sich dort kaum jemand ueber Sicherheitsanordnungen Gedanken macht!
Die Ansage kommt bei allen mir geläufigen Sicherheitsvorführungen am Ende, nicht am Anfang. Außerdem bin ich mir ziemlich sicher, dass die wenigsten Leute einen Fotoapparat für ein elektronisches Gerät halten, auch wenn er einer ist.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Check-in-Schalter, Startbahn, Terminal: Weltweit bestehen Airports aus den immer gleichen Elementen - und sind doch so verschieden. Wie gut kennen Sie die Kathedralen der Globetrotter? Beweisen Sie Ihre Jetset-Tauglichkeit im Flughafen-Quiz!

Verrückte Reisepannen

Stephan Orth, Antje Blinda:
Sorry, Ihr Hotel ist abgebrannt
Kurioses aus dem Urlaub - jetzt auch als Buch!

Ullstein Taschenbuchverlag; 224 Seiten; 8,99 Euro.

Einfach und bequem: Direkt im SPIEGEL-Shop bestellen.

Fotostrecke
Beste Fluglinien: Sieger der Passagierumfrage