Moskau Lenin-Mausoleum bleibt bis Mai geschlossen

Ruhepause für den Revolutionsführer: Der Zutritt zum Grabmal Lenins auf dem Roten Platz bleibt Touristen auf Monate verwehrt. Moskaus bekanntestes Mausoleum muss dringend renoviert werden - der schwer beschädigte Bau stammt aus den dreißiger Jahren.

AP

Moskau - Das Lenin-Mausoleum auf dem Roten Platz in Moskau bleibt bis zum 30. April 2013 für Touristen geschlossen. Das Grab mit dem aufgebahrten Leichnam des Revolutionsführers Wladimir Lenin werde erstmals vollständig renoviert, berichtet die Regierungszeitung "Rossiiskaja Gaseta". Seit Herbst ist das charakteristische Gebäude an der Kreml-Mauer dem Bericht zufolge wegen schwerer Bauschäden gesperrt.

Derzeit ist das Mausoleum vollständig von einem weißen Zelt verdeckt. Die große Kuppel aus Plastikplane schützt das Grabmal und die Bauarbeiter während der viermonatigen Renovierungsphase vor dem Winterwetter in der russischen Hauptstadt. Der Körper Lenins bleibe während der Bauarbeiten an seinem Platz.

Das heutige Mausoleum wurde bereits 1930 errichtet. Zuvor hatte man den Leichnam des Revolutionsführers sechs Jahre lang in einem hölzernen Bau auf dem Roten Platz ausgestellt.

dkr/dpa



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