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Russland: Behörden planen schwarze Liste für Pöbel-Passagiere

Schluss mit besoffenen Rowdys an Bord: Wenn es nach dem Willen des russischen Luftfahrtamts geht, müssen den Behörden bekannte Trunkenbolde demnächst am Boden bleiben - eine No-Fly-Liste soll dies möglich machen.

Moskau - Nach wiederholten Wodka-Gelagen und Schlägereien über den Wolken plant das russische Luftfahrtamt eine schwarze Liste der schlimmsten Störenfriede an Bord. Erst an Silvester sei es in einer Maschine von Moskau in den ägyptischen Badeort Hurghada zu einer Massenprügelei angetrunkener Passagiere gekommen, berichtete die Regierungszeitung "Rossijskaja Gaseta" am Donnerstag.

"Rowdys sollen künftig draußen bleiben", sagte ein Behördensprecher. Laut Umfragen fliegt angeblich fast ein Fünftel der Russen nie nüchtern, viele von ihnen betäuben so ihre Flugangst. Das russische Verkehrsministerium hatte zuletzt ein Alkoholverbot an Bord auf den Weg gebracht.

Eine entsprechende Gesetzesnovelle des Transportministeriums auf Initiative der Fluglinien sieht vor, dass Passagiere ihren Alkohol abgeben müssen und erst nach der Landung zurückbekommen. Die Strafen für Verstöße im Luftverkehr von derzeit maximal 1500 Rubel (rund 37 Euro) sollen zudem deutlich verschärft werden.

dkr/dpa

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