Serfaus, Fiss und Ladis Felssturz blockiert Straße in österreichische Skigebiete

Serfaus, Fiss und Ladis in Tirol sind zurzeit nur über einen Forstweg erreichbar. Die Landesstraße ist wegen eines Steinschlags gesperrt. In den Wintersportorten halten sich etwa 12.000 Urlauber auf.

Landschaft in Tirol (hier: Pitzenegg bei Ehrwald)
imago/ argum

Landschaft in Tirol (hier: Pitzenegg bei Ehrwald)


Ein Felssturz macht die Reise ins Tiroler Skigebiet Serfaus mühseliger als sonst. Die drei Orte Serfaus, Fiss und Ladis, in denen aktuell nach Angaben des Landes etwa 12.000 Touristen Urlaub machen, sind für einige Tage nur über einen Notweg erreichbar.

Diese gut ausgebaute Forststraße sei für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen geeignet, sagte ein Sprecher des Landes Tirol. Der Verkehr werde blockweise im Halbstundentakt abgefertigt. Zuvor war die Landesstraße L19 (Serfauser Straße) wegen eines Steinschlags und akuter Hangrutschgefahr gesperrt worden. Die Dauer der Sperre ist noch nicht absehbar.

Nach Erkenntnissen der Geologen drohen weitere 5000 Kubikmeter Gestein abzustürzen. Am Freitag soll als Ersatz die L286, die nach einem Felssturz seit dem 24. Januar gesperrt ist, wieder geöffnet werden.

"Tirol erlebt seit Weihnachten eine Serie von Felsstürzen und Hangrutschen auf Landesstraßen, die in der extremen Wetterlage ihre Ursache haben. Unsere Fachleute arbeiten rund um die Uhr an der Wiederherstellung der Verkehrswege und ihrer Sicherheit. Das wird auch beim aktuellen Felssturz-Einsatz an der Serfauser Straße der Fall sein", teilte der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter mit.

abl/dpa



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