Afrika-Reisen: Auswärtiges Amt verschärft Sicherheitshinweise für Kenia

Zu Hause bleiben, Handy aufladen und reichlich Bargeld in die Brieftasche packen: Das Auswärtige Amt gibt Deutschen in Kenia praktische Ratschläge. Aufgrund der Wahl sei mit Unruhen zu rechnen.

Berlin - Reisende in Kenia sollten während der aktuellen Wahlen auf Spannungen und Unruhen vorbereitet sein. Die Versorgungslage könnte sich verschlechtern, schreibt das Auswärtige Amt in seinen Sicherheitshinweisen.

Es könnte auch sein, dass sich die Sicherheitslage so verschärft, dass Einheimische und Touristen ihre Häuser und Hotels vorübergehend nicht verlassen können. Deshalb sei es ratsam, im Land am Wahltag (4. März) und in den Tagen danach stets ein aufgeladenes Mobiltelefon bei sich zu haben und sich um ausreichend Bargeldreserven zu kümmern.

Reisende, die erst noch in das ostafrikanische Land fliegen, sollten sich darauf einstellen, dass sie Routen und Termine möglicherweise flexibel umplanen müssen. Plötzlich eskalierende Gewalt könnte einzelne Bezirke größerer Städte kurzfristig unzugänglich machen. Nach den vergangenen Wahlen Ende 2007 hatte es fast im ganzen Land gewaltsame Unruhen gegeben.

dkr/dpa

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Drucken
  • Nutzungsrechte Feedback
Fotostrecke
Lamu in Kenia: Die Insel der Esel

Fotostrecke
Kenia: Die Schildkröten von Watamu