Brand an Siegburger ICE-Strecke Züge fahren größtenteils wieder nach Plan

Das Feuer an der ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt hat den Fahrplan der Bahn durcheinandergebracht. Mittlerweile fahren die Schnellzüge wieder - der Nahverkehr ist weiterhin beeinträchtigt.

Ein ICE passiert nach dem Brand bei Siegburg den Brandort
DPA

Ein ICE passiert nach dem Brand bei Siegburg den Brandort


Einen Tag nach dem verheerenden Brand an der Siegburger ICE-Strecke mit zahlreichen Verletzten fahren die Schnellzüge auf einer der zentralen deutschen Trassen wieder weitgehend nach Plan. "Es gibt nur noch leichte Verspätungen", sagte ein Bahnsprecher am Morgen. Wann die Strecke zwischen Köln und Frankfurt auch wieder für den Regionalverkehr freigegeben werden kann, sei noch unklar.

Bei dem Brand waren am Dienstag 32 Menschen verletzt und mehrere Häuser an der Trasse zerstört worden. Nach wie vor ist nicht bekannt, wie das Feuer ausbrechen und von der Böschung auf die Siedlung übergreifen konnte. Neben den Aufräumarbeiten suchen die Experten nun nach der Ursache für den Brand.

Das Feuer hatte den Fahrplan der Bahn deutlich durcheinander gebracht. ICE-Züge zwischen Köln und Frankfurt mussten zeitweise am Rhein entlang umgeleitet werden. Neben den Fernzügen waren zahlreiche Regionalzüge und S-Bahnen betroffen.

Noch am Mittwoch gibt es Änderungen bei den Nahverkehrsverbindungen: Züge der RE 9 endeten zunächst aus Richtung Niederschelden in Au, teilte die Bahn mit. Aus Richtung Aachen Hauptbahnhof ist bis auf Weiteres in Köln/Deutz Schluss. Die Züge der S 12 aus Richtung Au (Sieg) enden und beginnen in Hennef, aus Richtung Horrem in Troisdorf. Ein Ersatzverkehr mit Bussen und Taxis ist zwischen Hennef und Troisdorf eingerichtet.

kry/dpa



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