Spanien: 43.000 Polizisten schützen Touristen

Piña Colada, Palmen - und Polizisten: Um sich sein Image als sicheres Reiseland zu bewahren, bestellt Spanien diesen Sommer Zehntausende Gesetzeshüter an Strände und Touristenorte. Sie sollen die Urlauber vor Kriminellen schützen.

Madrid - Fast 43.000 Polizisten sollen im Sommer in Spanien für die Sicherheit der Urlauber sorgen. Mit der "Operation Sommer" werde vom 1. Juli an die Polizeipräsenz in den Touristenhochburgen verstärkt und die Überwachung von Flughäfen, Bahnhöfen und Badestränden intensiviert, teilte Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba am Dienstag in Madrid mit.

Spanien erwartet dieses Jahr laut Tourismusminister Miguel Sebastián geschätzte 56 Millionen Urlauber. "Das ist das viertbeste Jahr in der Geschichte", sagte Sebastián der spanischen Zeitung "ABC". Über den Stellenwert des Fremdenverkehrs in seinem Land sagte er: "Der Tourismus ist unser Erdöl - mit dem Unterschied, dass diese Quelle nicht versiegt, wenn man sich gut darum kümmert."

Im Klartext heißt das: Urlauber gut behandeln - und sie vor Kriminellen schützen. "Spanien ist eines der sichersten Ferienländer in Europa", betonte Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba am Dienstag unter Berufung auf eine niedrige Kriminalitätsrate. Wem doch eine Straftat wiederfährt, der kann in bestimmten Dienststellen der Polizei in seiner Muttersprache Anzeige erstatten - ein brauchbarer Service für die vielen ausländischen Touristen, die jedes Jahr Spanien bereisen.

In diesem Jahr sollen spanische Polizisten auch Unterstützung von Kollegen aus anderen Ländern erhalten. Während des Spanien-Besuchs von Papst Benedikt XVI. im August etwa werden nach Angaben des Ministers französische Beamte in Madrid Dienst tun und im Gegenzug spanische Polizisten in Paris auf Streife gehen.

jus/dpa

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insgesamt 6 Beiträge
Hamberliner 21.06.2011
Im großen und ganzen ist das ja zu begrüßen, aber: wenn sich Proleten an der Playa de Palma benehmen wie die Tiere, nach Einbruch der Dunkelheit Kleidung, Geld und Wertsachen in den Sand schmeißen um in aller Öffentlichkeit zu [...]
Zitat von sysopPiña Colada, Palmen - und Polizisten: Um sich sein Image als sicheres Reiseland zu bewahren, bestellt Spanien diesen Sommer*Zehntausende Gesetzeshüter an Strände und Touristenorte. Sie sollen die Urlauber vor Kriminellen schützen. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,769714,00.html
Im großen und ganzen ist das ja zu begrüßen, aber: wenn sich Proleten an der Playa de Palma benehmen wie die Tiere, nach Einbruch der Dunkelheit Kleidung, Geld und Wertsachen in den Sand schmeißen um in aller Öffentlichkeit zu kopulieren, und sich konsequenterweise gewisse Kreise holen, was es zu holen gibt, dann sollten die Polizisten nicht so genau hingucken, damit sich das Problem auf natürliche Weise von selber löst, finde ich.
sexobjekt 21.06.2011
...wo ist das Problem wenn sich "Proleten an der Playa de Palma benehmen wie die Tiere, nach Einbruch der Dunkelheit Kleidung, Geld und Wertsachen in den Sand schmeißen um in aller Öffentlichkeit zu kopulieren" Wemm [...]
Zitat von HamberlinerIm großen und ganzen ist das ja zu begrüßen, aber: wenn sich Proleten an der Playa de Palma benehmen wie die Tiere, nach Einbruch der Dunkelheit Kleidung, Geld und Wertsachen in den Sand schmeißen um in aller Öffentlichkeit zu kopulieren, und sich konsequenterweise gewisse Kreise holen, was es zu holen gibt, dann sollten die Polizisten nicht so genau hingucken, damit sich das Problem auf natürliche Weise von selber löst, finde ich.
...wo ist das Problem wenn sich "Proleten an der Playa de Palma benehmen wie die Tiere, nach Einbruch der Dunkelheit Kleidung, Geld und Wertsachen in den Sand schmeißen um in aller Öffentlichkeit zu kopulieren" Wemm schadet es??? wer hat dadurch einen Nachteil?? Mallorca ist auch deswegen die mit Abstand wohlhabenste Region Spaniens. "gewisse Kreise" wie Sie es verharmlosend nennen sind kriminelle nicht mehr und nicht weniger!!
nomadas 22.06.2011
Sie sollen kommen, die Touristen, en masse, por favor und die vielen Euros bringen und da lassen, die das fast insolvente Spanien braucht. Denn die Protestmassen der Jungen, der Generation "ni-ni", ni estudio,ni trabajo, [...]
Sie sollen kommen, die Touristen, en masse, por favor und die vielen Euros bringen und da lassen, die das fast insolvente Spanien braucht. Denn die Protestmassen der Jungen, der Generation "ni-ni", ni estudio,ni trabajo, schreit laut und deutlich! Also her mit dem cash der Touris! Doch die wollen nicht nur sun&fun, nein, die wollen auch saubere Strände, sauberes Wasser und Sicherheit, rund um die Uhr, überall. So soll es denn sein, von Port Bou bis Algeciras, in den Bettenburgen für die Alémanos à la Schinkenstrasse! Doch bitte nix Ehec-Gurken und ruinierte Bauern bei Murcia, nö bitte nich! Also, die jungen Leute aus Madrid, ab an die Strände, die Touristen betreuen, denn die bringen euch ja die Mios, die ihr so nötig braucht. Und wer weiss, vielleicht ergibt sich dabei ja auch eine echte job-chance, in Alémania!
UdoL 22.06.2011
Nicht vergessen: Der Betrieb dort ist gewollt, die Sauferei wird begünstigt und die Folgen werden in Kauf genommen, es wird viel Geld damit verdient. Kein Wunder, dass die Ordnungshüter dort auch jetzt schon relativ stark [...]
Zitat von Hamberlinerwenn sich Proleten an der Playa de Palma benehmen wie die Tiere, (...) dann sollten die Polizisten nicht so genau hingucken, damit sich das Problem auf natürliche Weise von selber löst, finde ich.
Nicht vergessen: Der Betrieb dort ist gewollt, die Sauferei wird begünstigt und die Folgen werden in Kauf genommen, es wird viel Geld damit verdient. Kein Wunder, dass die Ordnungshüter dort auch jetzt schon relativ stark vertreten sind. Bin allerdings gespannt, wie die Spanier sicherstellen wollen, dass Urlauber Anzeigen in ihrer Sprache erstatten können. Außerhalb der ganz bekannten Urlaubsorte sind sie nämlich noch schlimmere Fremdsprachenmuffel als die Deutschen. Übrigens merkt man an der Benennung der angeblichen Zustände an der Playa de Palma immer sehr schön, wer noch nie dort war.
alnemsi 22.06.2011
Nach englischen Undercoverermittlern in Deutschland überrascht das natürlich niemanden mehr. Ich finde es sehr seltsam, dass Polizisten in Europa austauschbar eingesetzt werden können, und zwar zur Streife, nicht für große [...]
Zitat von sysopIn diesem Jahr sollen spanische Polizisten auch Unterstützung von Kollegen aus anderen Ländern erhalten. Während des Spanien-Besuchs von Papst Benedikt XVI. im August etwa werden nach Angaben des Ministers französische Beamte in Madrid Dienst tun und im Gegenzug spanische Polizisten in Paris auf Streife gehen. url]http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,769714,00.html[/url]
Nach englischen Undercoverermittlern in Deutschland überrascht das natürlich niemanden mehr. Ich finde es sehr seltsam, dass Polizisten in Europa austauschbar eingesetzt werden können, und zwar zur Streife, nicht für große Koordinierungsaktionen. Ich habe jedenfalls keine Lust, demnächst von einem italienischen oder bulgarischen Polizisten in Berlin für irgendeine Kleinigkeit verhaftet zu werden. Sprechen die betroffenen Einsatzkräfte denn überhaupt Französisch/Spanisch? Sollte ein Streifenpolizist sein Revier denn nicht zumindest ein bisschen kennen, bspw. Abkürzungen, bspw. übliche Krawallmacher, bspw. gefährliche Gegenden, kriminalistisch relevante Personen, etc? Schlimm genug, dass das bayrische USK in anderen Bundesländern eingesetzt wird, weil diese sich nach ihrer Verfassung keine solchen Einheiten erlauben dürfen, welche Möglichkeiten eröffnen sich da erst europaweit? Sollte man ganz genau im Auge behalten.
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  • Datum: Dienstag 21.06.2011 | 19:34 Uhr
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