Lotsenstreik: Fluglinien sollen Hälfte der Frankreich-Flüge streichen

Frankreichs Fluglotsen wollen ab Dienstag in den Ausstand treten. Die Flugaufsichtsbehörde forderte daher Air France, Lufthansa und Co. auf, ihre Flüge zu französischen Airports für drei Tage um die Hälfte zu reduzieren.

Paris - Ein kurz vor der Pariser Luftfahrtschau geplanter Streik der Fluglotsen gefährdet jeden zweiten Frankreich-Flug. Die zuständige Behörde DGAC hat die Gesellschaften aufgefordert, ihre Frankreich-Verbindungen zwischen diesem Dienstag und Donnerstag um 50 Prozent zu reduzieren. Betroffen sind unter anderem die Flughäfen Paris, Lyon, Nizza, Marseille oder Toulouse.

Air France will nach Angaben vom Montag Langstreckenflüge sicherstellen. Verzögerungen oder Stornierungen seien aber nicht auszuschließen. British Airways kündigte ebenfalls an, einige Flüge würden annulliert. Auch die deutsche Lufthansa ist betroffen. Derzeit könne aber keine Zahl betroffener Flüge genannt werden, hieß es.

Die Fluglinien wollen Passagiere über E-Mails und SMS informieren oder verweisen auf ihre jeweiligen Internetseiten für aktuelle Informationen. Mit dem Streik protestieren Gewerkschaften in Frankreich gegen europäische Pläne bei der Luftüberwachung. Sie befürchten etwa schlechtere Arbeitsbedingungen der Fluglotsen.

abl/dpa

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