Streik in Griechenland: Insel-Fährverkehr steht still

Schwierige Anreise für Touristen: In Griechenland haben die Seeleute die Arbeit niedergelegt. Der Fährverkehr zu den Inseln ist eingestellt. Auch bei Bussen, Trams und Zügen müssen sich Urlauber mit Ärger rechnen.

Fähren in Piräus: Die Schiffe bleiben vorerst im Hafen Zur Großansicht
AP

Fähren in Piräus: Die Schiffe bleiben vorerst im Hafen

Athen - Nach tagelangen Protesten der Lokführer in Athen streiken jetzt die Seeleute in Griechenland. Am Freitag fahren laut dem Automobilclub ADAC keine Fähren. Damit seien Inseln ohne Flughafen von der Außenwelt abgeschnitten. Wie lange der Streik andauert, ist unklar.

Der Schiffsverkehr zwischen Italien und Griechenland sei nicht betroffen. Urlauber sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Veranstalter oder in den Medien über die aktuelle Situation erkundigen.

Am Donnerstag legten bereits Ärzte und Lokführer ihre Arbeit nieder. Mit dem Ausstand wollen die Beschäftigten gegen den Sparkurs der Regierung protestieren, den die internationalen Geldgeber im Gegenzug für Milliardenhilfen fordern.

In der Hauptstadt Athen war der öffentliche Nahverkehr erheblich eingeschränkt. Die Fahrer von Bussen, Trams und Zügen beteiligten sich an dem Streik. In den Krankenhäusern gab es lediglich eine Notversorgung. Auch Krankenschwestern und andere Mitarbeiter des Sektors beteiligten sich an dem Ausstand.

dkr/Reuters/dpa

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