München - Sowohl in Italien als auch in Griechenland müssen sich Urlauber in den kommenden Tagen auf Einschränkungen gefasst machen. In beiden Ländern haben die Gewerkschaften zu einem Generalstreik aufgerufen.
In Griechenland planen die Gewerkschaftsdachverbände am Mittwoch die ersten Massenproteste seit fünf Monaten. Banken und Postfilialen bleiben geschlossen, ebenso etliche touristische Sehenswürdigkeiten. Betroffen sein soll auch der Bahn- und Schiffsverkehr: Landesweit werden nach Gewerkschaftsangaben 24 Stunden lang keine Züge der griechischen Bahn OSE fahren.
Auch die Athener Vorortbahn ist im Ausstand. Die Busse in Athen werden nur zwischen 9 und 21 Uhr verkehren, lediglich die U-Bahn fährt regulär. Die meisten Schiffe und Fähren werden im Hafen bleiben. Wie die News-Webseite ekathimerini.com berichtet, sind in den Innenstädten von Athen und Thessaloniki schwere Verkehrsbehinderungen durch Demonstrationen zu erwarten. Bereits am vergangenen Donnerstag war es zu Streikaktionen in Athen gekommen: U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen standen für 24 Stunden still.
In Italien sollen die Angestellten im öffentlichen Dienst am Freitag in einen Ausstand treten. Banken und Postfilialen würden ebenso geschlossen wie Museen und andere Sehenswürdigkeiten, teilt der Automobilclub ADAC mit. Viele staatliche Krankenhäuser dürften nur einen Notdienst anbieten. Auch im Flug- und Bahnverkehr könne es zu Störungen kommen. Reisende sollten sich rechtzeitig mit ihrem Veranstalter in Verbindung setzen.
sto/dpa
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Reise | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Aktuell | RSS |
| alles zum Thema Griechenland | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH