Streit um zwei Gipfel: Tiroler Berge bleiben österreichisch

Zwei Alpen-Gipfeln drohte die Umbenennung zu Werbezwecken: Österreich hatte den Großen Kinigat und den Rosskopf für 121.000 Euro zum Verkauf ausgeschrieben, auch ein deutsches Unternehmen bot mit. Die Tiroler protestierten vehement - mit Erfolg.

Große Kinigat: Der Gipfel bleibt in österreichischem BesitzZur Großansicht
DPA

Große Kinigat: Der Gipfel bleibt in österreichischem Besitz

Wien/Innsbruck - Die Tiroler Berge bleiben doch komplett österreichisch. Im Juni hatte der staatliche Immobilienverwalter (BIG) zwei Alpen-Gipfel zum Kauf angeboten und damit wütenden Protest geerntet.

Nun haben sich die österreichischen Bundesforste zum Kauf der Berge entschlossen, berichtete die Nachrichtenagentur APA am Mittwoch in Wien. Die Gefahr, dass der Große Kinigat und der Roßkopf verkauft und zum Werbeträger umfunktioniert werden, wie das ein deutsches Unternehmen bereits geplant hatte, ist damit endgültig gebannt.

Die BIG hatte die beiden 2600 Meter und 2690 Meter hohen Gipfel in Osttirol mit dem Superlativ "schönste Aussichtspunkte der Karnischen Alpen" für zusammen 121.000 Euro angeboten und sich damit den Zorn von Landespolitikern und Anwohnern zugezogen. Unter anderem hatte sich ein Software-Hersteller aus Oldenburg für den Kauf der beiden Gipfel interessiert und wollte sie für Werbezwecke in "Ashampoo 1" und "Ashampoo 2" umbenennen.

Aufgrund der Proteste hatte die BIG den Verkauf vorübergehend ausgesetzt. Mit der jetzt gefundenen Lösung kommt die BIG ihrem Auftrag nach, die Liegenschaften zu verkaufen, und erfüllt doch den Wunsch von Politik und Bevölkerung, dass die Berge als Allgemeingut in öffentlicher Hand bleiben sollen.

abl/dpa

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insgesamt 6 Beiträge
rieberger 18.08.2011
Schade, einen Mount Piefke hätte ich den Ösis gegönnt.
Zitat von sysopZwei Alpen-Gipfeln drohte die Umbenennung zu Werbezwecken: Österreich hatte den Großen Kinigat und den Rosskopf zum Verkauf ausgeschrieben. auch ein deutsches Unternehmen bot mit. Die Tiroler protestierten vehement*- mit Erfolg. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,780905,00.html
Schade, einen Mount Piefke hätte ich den Ösis gegönnt.
Gani 18.08.2011
Seit wann ist ein ganzer Berg eine Immobilie die verkauft werden muss? Und wieso gilt dasselbe nicht auch für alle anderen Gipfel in Ö? Die spinnen wirklich..
Seit wann ist ein ganzer Berg eine Immobilie die verkauft werden muss? Und wieso gilt dasselbe nicht auch für alle anderen Gipfel in Ö? Die spinnen wirklich..
AWini 18.08.2011
... könnte der Großglockner doch heißen, oder Mt. Google der Mt. Everest :-))))))
... könnte der Großglockner doch heißen, oder Mt. Google der Mt. Everest :-))))))
Layer_8 18.08.2011
Die Briten haben dem ja schon vor 150 seines wahren Namens beraubt. Der heißt in Wirklichkeit Sagarmatha oder Chomolungma, je nach Betrachtungsweise südlich oder nördlich des Gipfels. Ich war schonmal da, auf beiden Seiten. [...]
Zitat von AWini... könnte der Großglockner doch heißen, oder Mt. Google der Mt. Everest :-))))))
Die Briten haben dem ja schon vor 150 seines wahren Namens beraubt. Der heißt in Wirklichkeit Sagarmatha oder Chomolungma, je nach Betrachtungsweise südlich oder nördlich des Gipfels. Ich war schonmal da, auf beiden Seiten. Jetzt mal im Ernst: Wie pervers wird die Welt denn noch? Geld, Geld, Geld, eh nur zu fiktiven Buchungsposten verkommen, die eh immer wertloser werden und die man nicht fressen kann. Die Zahl der Idioten auf der Welt scheint ja jetzt unbegrenzt zu sein
spiegel-hai 18.08.2011
ja haben wir denn schon wieder den 1. April?
Zitat von sysopZwei Alpen-Gipfeln drohte die Umbenennung zu Werbezwecken: Österreich hatte den Großen Kinigat und den Rosskopf zum Verkauf ausgeschrieben. auch ein deutsches Unternehmen bot mit. Die Tiroler protestierten vehement*- mit Erfolg. http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,780905,00.html
ja haben wir denn schon wieder den 1. April?
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  • Datum: Donnerstag 18.08.2011 | 09:07 Uhr
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swiss-image.ch
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